Großrosseln braucht eilig Ersatz fürs Winterdienst-Gefährt

Großrosseln braucht eilig Ersatz fürs Winterdienst-Gefährt

Premiere für den Gemeinderat Großrosseln: Erstmals tagten die Kommunalpolitiker am Mittwochabend in der ehemaligen Tagesanlage Warndt in Karlsbrunn. Das bisherige Sitzungssaalgebäude in der Bahnhofstraße muss – gemeinsam mit dem alten Zollgebäude und dem Bauhof – Neuansiedlungen weichen: Dort werden ein Drogeriemarkt und ein Schuhgeschäft entstehen.

Die Gemeinde hat die Grundstücke an einen Investor verkauft, der die alten Bauten abreißen will (wir berichteten).

Auch in Zukunft wird sich der Rosseler Rat in der Tagesanlage treffen. "Wenn uns nicht eine andere Lösung einfällt", sagte Bürgermeister Jörg Dreistadt (SPD) zu Beginn der Sitzung. Nachdem geklärt war, dass der Verwaltungschef von allen Plätzen aus gut zu verstehen ist, ging man zur Tagesordnung über. Lediglich ein Punkt stand zur Abstimmung: Geschlossen bestätigten die Ratsmitglieder die Eilentscheidung des Bürgermeisters über den Kauf eines knapp 103 000 Euro teuren Lastwagens.

Ein Streugerät und ein Schneeräumschild werden ebenfalls angeschafft, das Fahrzeug soll im Winterdienst eingesetzt werden. Mittel für die Investitionen sind im Haushalt 2013 eingestellt. Der Lkw ersetzt einen gemeindeeigenen Unimog. Dessen Reparatur hätte etwa 25 000 bis 30 000 Euro gekostet.