Große Allianz will Demenzkranken helfen

Um den Demenzkranken im Regionalverband künftig besser helfen zu können, schlossen rund 50 Partner am Dienstag im Schloss eine „Kooperationsvereinbarung“. Mit von der Partie sind Pflegedienste, Krankenhäuser, Wohlfahrtsverbände, Kranken- und Pflegekassen, Städte und Gemeinden des Regionalverbandes, Ärzte, Pflegestützpunkte, der Regionalverband und weitere Institutionen.

Regionalverbandsdirektor Peter Gillo erklärte: "Bei derzeit rund 8000 Menschen mit einer demenziellen Erkrankung im Regionalverband Saarbrücken, von denen etwa 80 Prozent zu Hause durch Angehörige versorgt werden, war es notwendig geworden, ein solches Signal zu setzen. Es muss für alle Beteiligten klar sein, dass wir heute die Grundlagen für eine vernünftige und flächendeckende Versorgung älterer und pflege- bzw. versorgungsbedürftiger Menschen für die Zukunft legen müssen."

Mit dieser Aufgabe sei nun das neue "Netzwerk Runder Tisch Demenz im Regionalverband Saarbrücken" betraut. Pflegende Angehörige seien mit der Betreuung von Menschen, die aufgrund ihrer Erkrankung verwirrt und psychisch verändert sind, vor besonders schwierige Aufgaben gestellt. Ziel müsse es daher sein, diesen Menschen zu helfen, sie darin zu unterstützen, um damit letztlich auch ihre Lebensqualität - genau wie die der Kranken - zu erhöhen. Das Netzwerk Runder Tisch Demenz im Regionalverband Saarbrücken versteht sich als offene Gemeinschaft, an der sich jederzeit weitere Partner beteiligen können.

rvsbr.de