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Goya war Maler des Königs und Kritiker zugleich

Alexander Karle (links), der an der Hochschule der Bildenden Künste Saar studiert hat, und ein undatiertes Selbstporträt des legendären spanischen Malers, Radierers und Lithographen Francisco de Goya (1746-1828). Fotos: Becker&Bredel/dpa
Alexander Karle (links), der an der Hochschule der Bildenden Künste Saar studiert hat, und ein undatiertes Selbstporträt des legendären spanischen Malers, Radierers und Lithographen Francisco de Goya (1746-1828). Fotos: Becker&Bredel/dpa
Alexander Karle, 36, Künstler „aus Saar-Lor-Lux“, ist Fan des spanischen Malers Francisco de Goya (1746 bis 1828). Wolf Porz



Alexander Karle, was ist an Goya so gut?

Karle: Er hat schon zu seiner Zeit einen unglaublichen Spagat geschafft: Er war Maler des Königs und zugleich Kritiker, der in seinen Radierungen die Schrecken der Zeit darstellte.

Was kann der zeitgenössische Künstler von ihm lernen?

Karle: Ambivalenz! Verzicht auf Überfluss.

Wo trifft man Goya an?

Karle: Die Originalbilder in Madrid. Schöne Bildbände in der Bibliothek der Hochschule der Bildenden Künste Saar. Kaum einer weiß es, aber sie steht jedermann offen.