Gewerbepark Wadern wird erweitert

Die Flächen des ersten Bauabschnitts im Waderner Gewerbepark sind vermarktet. Doch die Nachfrage nach weiteren Gewerbeflächen ist da. Deshalb hat sich die Stadt entschlossen, den zweiten Bauabschnitt anzugehen.

Die Stadt Wadern kann künftig mit EU-Fördermitteln weiter am Gewerbepark bauen. Wie Bürgermeister Fredi Dewald berichtet, gibt es eine Förderzusage aus dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr. Danach steht für den zweiten Bauabschnitt des Parks, der zentral im Stadtgebiet liegt, Geld aus dem Programm zur Förderung der wirtschaftsnahen Infrastruktur zur Verfügung. "Die Flächen des ersten Bauabschnitts sind komplett vermarktet", erklärte der Bürgermeister. Um weiteren Bedarf an gewerblichen Bauflächen in Wadern zu bedienen, habe sich die Stadt entschlossen, den zweiten Abschnitt umzusetzen. Die Stadt will eine Fläche von rund sechs Hektar für Unternehmen zur Verfügung stellen.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger wies auf die Rolle der Städte und Gemeinden für die regionale Wirtschaftspolitik hin: "Am Beispiel Wadern sieht man, dass sie im Saarland aktiv mitziehen und dabei helfen, den Unternehmen günstige Arbeitsbedingungen zu schaffen." Dies sei entscheidend für die Wirtschaftskraft des Landes insgesamt. Mit der Erschließung des zweiten Bauabschnitts werde dem Ziel des Ministeriums Rechnung getragen, "im ländlichen Raum wohnortnah Arbeitsplätze anbieten zu können". Die Kosten für die Erschließung belaufen sich auf 2,5 Millionen Euro, einschließlich der Beträge für den Grunderwerb. Hierzu sollen aus dem EU-Programm der Förderperiode 2014 bis 2020 1,39 Millionen Euro bereitgestellt werden. Die abschließende Klärung der Finanzierung kommt auf den neuen Stadtrat bei Beratung des Doppelhaushalts 2015/2016 zu.

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HintergrundGewerbepark Wadern nordöstlich des Stadtzentrums: Verkehrsanbindung Autobahn: A 1 AS Braunshausen sieben Kilometer, A 1/A 62 AD Nonnweiler neun Kilometer, Bundes-, Landstraße: direkter Anschluss an die L 49 Nordsaarlandstraße mit Anbindung an die A 8 in Richtung Luxemburg, Flughafen: Saarbrücken/Ensheim 65 Kilometer, Luxemburg 70 Kilometer, Hahn 65 Kilometer.Gesamtgröße: 16,4 Hektar, erster Bauabschnitt: 10 Hektar, zweiter Bauabschnitt: 6,4 Hektar. Der Gewerbepark wird mit Mitteln der EU und des Saarlandes kofinanziert. red