Gestärkt für die Hinspiel-Revanche

„Freunde, die mich nach dem Spiel gesehen haben, haben gesagt, mein Gesicht war wie versteinert. So kannten die mich gar nicht.

Aber da müssen wir durch, die ganze Mannschaft. Das sind wir - und ich denke es hat uns gestärkt", erinnert Winfried Klein, Trainer der Zweitliga-Fußballerinnen des 1. FC Saarbrücken, an das Hinspiel gegen den 1. FC Köln. Seine Mannschaft hatte den Tabellenzweiten bis zur 87. Minute im Griff und führte, bis Köln in drei Minuten das Spiel zum 2:1 (0:1)-Sieg drehte.

Vergeben, vergessen. Am Sonntag können die Saarbrückerinnen zeigen, dass sie auch über 90 Minuten ein Top-Team ärgern können - um 14 Uhr treten sie auswärts im Rückspiel an. "Dafür haben wir unter der Woche am Körperlichen und Läuferischen gearbeitet. Wir müssen dagegenhalten und dann unsere Qualitäten ins Spiel bringen: schnelles und direktes Passspiel", fordert Klein. Während Köln versuchen wird, den Drei-Punkte-Vorsprung des Tabellenführers SC Sand zu egalisieren, will der Tabellendritte FCS den gleichen Vorsprung auf den Verfolger 1. FFC Frankfurt II ausbauen. FCS-Spielerin Saskia Toporski hat sich wieder gesund gemeldet, bis auf Langzeitverletzten Sarah Karnbach und Nina Rauch sind also alle fit.