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Gemeinsame Forschung mit Luxemburg wird finanziell gefördert

Gemeinsame Forschung mit Luxemburg wird finanziell gefördert

Zusammenarbeit ist das Zauberwort fürs Uniklinikum, wenn man künftig Kosten bündeln und gleichzeitig die Forschung voranbringen möchte. Dazu gehört ein neues Forschungsprojekt der Universität Luxemburg und des Uniklinikums in Homburg, bei dem es darum geht, dem Leberkrebs früher auf die Spur kommen.

Weltweit ist der Leberkrebs (Hepatozelluläres Karzinom) mit rund 750 000 Neuerkrankungen pro Jahr der fünfthäufigste bösartige Tumor. Da Leberkrebs weitgehend symptomfrei ist, wird der Tumor oft erst in fortgeschrittenen Stadien entdeckt, wenn die Chancen für eine Heilung nur noch gering sind. Darum wäre es wichtig, vorbelastete Risikopersonen zu kontrollieren und einen Frühtest zu entwickeln. Wissenschaftler der Universität Luxemburg haben im Verbund mit einer Arbeitsgruppe in Homburg jetzt ein Forschungsprojekt gestartet, das sich mit der Früherkennung von Leberzellkarzinomen beschäftigt. Dieses grenzüberschreitende Projekt wird vom Fonds National de la Recherche Luxembourg (FNR) zusammen mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit rund 840 000 Euro gefördert.