Gehege aufgeschnitten: Steinbock aus Wildpark in Saarbrücken entflohen

Gehege aufgeschnitten : Steinbock aus Saarbrücker Wildpark ausgebüxt

Das ausgewachsene Tier ist entweder durch einen aufgeschnittenen Zaun ausgebüxt oder sogar gestohlen worden.

In der Nacht zu Freitag haben Unbekannte den Zaun des Steinwildgeheges im Wildpark aufgeschnitten. So konnte dort ein 13-jähriger Steinbock ausbüxen. Das hat die Landeshauptstadt Saarbrücken mitgeteilt. Gegen 17.30 Uhr wurde der Steinbock von einem Tierpfleger, der privat mit seiner Tochter im Wildpark spazieren war, das letzte Mal gesehen.

Das Tier wird zwar im umliegenden Stadtwald überleben können, kennt aber nicht die Gefahren des Straßenverkehrs. Daher bittet das Wildpark-Team die Autofahrer, die im Meerwiesertalweg unterwegs sind, langsam zu fahren. Waldbesucher, die den Steinbock mit seinem großen Gehörn sehen, sollten ihn nicht scheuchen, sondern Tierpfleger Christian Gauer telefonisch unter (0162) 255 8740 verständigen.

Der aufgeschnittene Zaun am Steinwildgehege im Saarbrücker Wildpark. Foto: Landeshauptstadt Saarbrücken

Im Moment geht das Wildpark-Team davon aus, dass der Steinbock möglicherweise wieder von selbst sein Gehege aufsucht, da seine Partnerinnen dort geblieben sind. Allerdings besteht auch die Möglichkeit eines Diebstahls mit Abtransport, da das gesunde starke Tier mit dem großen Gehörn einen rund 5000 Euro hohen Wiederbeschaffungswert hat.

Sollte jemand Beobachtungen vom Aufschneiden des Geheges oder von auffälligen Personen im Wildpark im oben angegebenen Zeitfenster gemacht haben, nimmt die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt unter Rufnummer (06 81) 9 32 10 Hinweise entgegen.