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Fußball-Kreisliga: Brisantes Topspiel für Spitzenreiter St. Wendel

Fußball-Kreisliga: Brisantes Topspiel für Spitzenreiter St. Wendel

Die vor der Saison neugegründete und aus dem FC sowie dem SV St. Wendel bestehend SG St.

Wendel ist auf dem besten Weg, gleich in ihrer ersten Spielzeit die Meisterschaft einzufahren. Nach zwei Dritteln der Saison steht die Mannschaft von Spielertrainer Roland Rein in der Fußball-Kreisliga A Weiselberg mit 55 Punkten an der Tabellenspitze. Mit 117 Treffern hat St. Wendel gemeinsam mit dem SV Gehweiler den besten Sturm. Und mit bislang gerade mal neun Gegentoren hat die SG auch die beste Defensive der Liga.

Allerdings ist das Titelrennen trotz dieser eindrucksvollen Bilanz noch lange nicht entschieden. "Selbst wenn wir am Sonntag gewinnen, sind wir noch lange nicht durch", weiß auch Trainer Rein vor dem Spitzenspiel an diesem Sonntag um 15 Uhr gegen den Tabellen-Dritten TuS Hirstein.

Hirstein hat vor dem Duell auf dem Hartplatz des SV St. Wendel nur vier Zähler weniger als die Spielgemeinschaft, genau wie der Tabellen-Zweite SV Gehweiler. Dahinter sind mit je 49 Punkten auch der STV Urweiler und die TuS Fürth noch nicht ganz raus aus dem Titelrennen.

Im Hinspiel in Hirstein kassierte St. Wendel mit 1:3 übrigens seine bisher einzige Saison-Niederlage. "Nicht nur deshalb wird es sicher eine sehr interessante Partie", sagt Rein. So saß Hirsteins Trainer Frank Lenhardt vergangene Saison noch beim SV St. Wendel auf der Bank. Außerdem kommt es im Topspiel zum Bruderduell zwischen SG-Torjäger Kevin Wolf und Daniel Wolf, der in der Winterpause vom SV Oberlinxweiler nach Hirstein gewechselt ist. Ob der Aufstieg nun gelingt oder nicht, die Mannschaft der SG wird in der kommenden Runde auf jeden Fall komplett zusammen bleiben. "Die Zusagen hatten wir recht schnell", freut sich Rein, der seinen Vertrag in der Winterpause ebenfalls verlängerte.