„Für mich sehr bereichernd und herausfordernd“

Die Saison am Staatstheater ist mit Volldampf gestartet, und eine ganze Reihe Menschen vor und hinter den Kulissen ist neu dabei. Wir haben ihnen allen vier Fragen gestellt und präsentieren sie in loser Folge.

Warum haben Sie sich für das Saarländische Staatstheater entschieden?

Marina Miguélez-Lucena: Ich habe entschieden, mich am SST zu bewerben, weil die Ballettkompanie ein interessant-gemischtes Tanzrepertoire bietet. Hier habe ich die Möglichkeit unter einer guten Arbeitsatmosphäre an neuen Stücken mit unterschiedlichen Choreografen zu arbeiten.

Was erhoffen Sie sich hier für Ihre künstlerische Karriere?

Miguélez-Lucena: Ich hoffe, ich werde von der in den Proben geforderten Kreativität künstlerisch stark profitieren. Das vielfältige Ballettprogramm ist für mich als Künstlerin sehr bereichernd und herausfordernd.

Worin kann man Sie aktuell auf der Bühne sehen?

Miguélez-Lucena: Ich freue mich darüber, zurzeit in “Hora„, einem Tanzstück von Choreograf Ohad Naharin, zu tanzen.

Schon was von Saarbrücken und den Saarbrückern mitgekriegt?

Miguélez-Lucena: Ich bin erst seit gut drei Monaten hier in Saarbrücken, aber ich kann jetzt schon sagen, dass es eine sehr reizvolle und angenehme Stadt zum Leben ist. Ich bin froh, hierhergezogen zu sein!

Zum Thema:

Zur PersonMarina Miguélez-Lucena aus dem spanischen Málaga studierte am Conservatorio Profesional de Danza in ihrer Heimatstadt sowie in Madrid an der Schule von Víctor Ullate und am Real Conservatorio de Danza. Sie tanzte in María Giménez' Kompanie Arte 369 (Madrid) und von 2008 bis 2015 beim Ballett des Staatstheaters Nürnberg. 2014 erhielt sie den Bayerischen Kunstförderpreis. Seit dieser Spielzeit gehört sie zum Ballett des SST. red