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Für eine „Stadtmitte ohne Tunnelblick“

Saarbrücken. Die Saarbrücker sollen mobil, alle Stadtteile gut erreichbar sein. Und Saarbrücken soll eine Stadt bleiben, die viele Menschen von außerhalb anlockt. Das Ganze soll mit weniger Autos in der Innenstadt gelingen. So sollen die Lebensqualität erhöht und der Klimaschutz verbessert werden. Dafür soll der neue Verkehrsentwicklungsplan sorgen, den der Stadtrat Ende November beschlossen hat. Aber welche Rolle spielt eigentlich noch die "Stadtmitte am Fluss"-Tunnelplanung? Das fragt das Saarbrücker Bürgerforum bei seinem 15. Stadtgespräch, morgen, 11. Januar, 19 Uhr, in der Stadtgalerie am St. Johanner Markt. Martin Rolshausen

Der Tunnel ist zwar aus dem Großprojekt "Stadtmitte am Fluss" herausgenommen worden, aber offiziell nicht aus der Stadtplanung gestrichen worden. Unter dem Titel " Stadtmitte ohne Tunnelblick!?" will das Bürgerforum nun klären, "ob der Tunnelbau weiter verfolgt wird oder welche Alternativen umgesetzt werden können". Das Bürgerforum hält die "Sperrung der Stadtautobahn, eine Südumfahrung, die Deckelung der Autobahn sowie lärmmindernde Maßnahmen samt zusätzlicher Brücken" für diskussionswürdig. Der Verkehrsentwicklungsplan habe zur Autobahnplanung "keine Aussagen gemacht".



Unter der Leitung von Moderator Jürgen Albers diskutieren Professor Hartmut H. Topp vom Institut für Mobilität & Verkehr an der Technischen Universität Kaiserslautern, Astrid Klug , die Leiterin der Abteilung "Energie und Verkehr" des saarländischen Wirtschafts- und Verkehrsminsteriums , der Saarbrücker Baudezernent Professor Heiko Lukas und Klaus Fuhs vom Vorstand des Saarbrücker Bürgerforums. Der Eintritt ist frei.