Führung über den Alten Friedhof St. Johann

St. Johann. Der Alte Friedhof St. Johann zählt wegen vieler repräsentativer Gräber und kunstvoller Grabmale zu den bedeutendsten Saar-Friedhöfen des Späthistorismus. 1883 am damals östlichen Stadtrand nach einem Plan des Stadtbaumeisters Hugo Dihm angelegt, wurde er 1908 erweitert und 1917, nach Eröffnung des Hauptfriedhofs, für die Allgemeinheit geschlossen

St. Johann. Der Alte Friedhof St. Johann zählt wegen vieler repräsentativer Gräber und kunstvoller Grabmale zu den bedeutendsten Saar-Friedhöfen des Späthistorismus. 1883 am damals östlichen Stadtrand nach einem Plan des Stadtbaumeisters Hugo Dihm angelegt, wurde er 1908 erweitert und 1917, nach Eröffnung des Hauptfriedhofs, für die Allgemeinheit geschlossen. Seit 1984 sind wieder Urnenbeisetzungen möglich. Am Samstag, 10. Oktober, 15 Uhr, führt Kunsthistoriker Rainer Knauf über den Friedhof. Er war an der denkmalpflegerischen Dokumentation der Anlage in den 90er Jahren beteiligt. Er gibt Einblicke in die Geschichte Saarbrückens, in die Fertigung von Grabmalen um 1900 sowie in die Denkmalpflege. Außerdem erläutert Knauf die architektonisch außergewöhnliche Lamarche-Gruft. Treffpunkt ist das Wärterhaus am Eingang Scheidter Straße/Am Bruchhübel. Die Teilnahme kostet fünf Euro. Eine Anmeldung ist nicht nötig. red