Frauenfußball: FCS will von einer Krise nichts wissen

"Wir treten insofern auf der Stelle, dass wir es uns selbst unnötig schwer machen. Wir bringen, wie am vergangenen Sonntag, die Leistung nicht über ein ganzes Spiel hinweg", sagt Lena Ripperger, Spielführerin des Fußball-Zweitligisten 1. FC Saarbrücken , nach dem 1:1 (0:0) am Sonntag beim VfL Sindelfingen. Ihre Mannschaft kommt in dieser Saison nicht in Tritt. Nach sechs Spieltagen will sich noch keine Kontinuität einstellen.

"Wir haben zu viele unnötige Punkte liegen lassen. Das bedeutet jetzt aber nicht, dass wir in einer Krise sind", erklärt Ripperger, deren Mannschaft vor 60 Zuschauern durch das Tor von Marie Steimer in der 46. Minute in Führung ging, aber zwei Minuten später den Ausgleichstreffer von Matea Bosnjak kassierte. FCS-Mannschaftsmanager Winfried Klein sagt zum Abrutschen auf Platz neun: "Wir haben in den vergangenen drei Spielen sieben Punkte eingefahren - das Optimum wäre neun gewesen. Von einem Gespräch über Krise sind wir also weit weg."

Drei Punkte vor Relegationsplatz

Nicht weit weg ist die Abstiegs-Relegation. Der FCS hat drei Punkte mehr als der SC Sand II, der Relegationsplatz zehn belegt. Am kommenden Samstag erwarten die Saarbrückerinnen um 14 Uhr den Tabellenzweiten FSV Hessen Wetzlar im Kieselhumes-Stadion.

fc-saarbruecken.de

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