Film über einen umstrittenen Staudamm in Brasilien

Im Mai wurde in Brasilien Belo Monte, der drittgrößte Staudamm der Welt eingeweiht. Dafür wurde der Urwald gerodet, es wurden Fischer und Ureinwohner vertrieben, 40 000 Menschen zwangsumgesiedelt. Strom für multinationale Aluminiumkonzerne und das Schwellenland Brasilien soll dort produziert werden - "alles gegen das Gesetz", so zitiert das Dekanat Saarbrücken in einer Pressemitteilung die zuständige brasilianische Staatsanwältin.

Am 8. November, 19 Uhr, zeigt das Dekanat Saarbrücken mit Greenpeace im "Welt:Raum" am St. Johanner Markt den Film zu diesem umstrittenen Projekt. Er erzählt die vorerst letzte Etappe beim Bau des Megastaudamms: die Flutung. Und deren Vorgeschichte und Hintergründe, den gigantischen Korruptionsskandal um die großen brasilianischen Baukonzerne. "Ohne Korruption wäre Belo Monte nicht gebaut worden", sagt der katholische Bischof Erwin Kräutler. Der Eintritt ist frei.

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