Feuerwehr rettet acht Menschen aus Wohnhaus

Saarbrücken. Ein Kellerbrand hat gestern in eisiger Nacht die Bewohner eines Hauses in der St. Johanner Straße in Saarbrücken aus dem Schlaf gerissen und zum Verlassen ihres Hauses gezwungen. Gegen 4.45 Uhr wurde das Feuer entdeckt. Als die Feuerwehr eintraf, drang dichter Qualm aus einem der Kellerschächte

Saarbrücken. Ein Kellerbrand hat gestern in eisiger Nacht die Bewohner eines Hauses in der St. Johanner Straße in Saarbrücken aus dem Schlaf gerissen und zum Verlassen ihres Hauses gezwungen. Gegen 4.45 Uhr wurde das Feuer entdeckt.

Als die Feuerwehr eintraf, drang dichter Qualm aus einem der Kellerschächte. Auch im Treppenhaus hatte sich der Rauch ausgebreitet und machte es unmöglich, ohne Atemschutz über die Treppen zu fliehen.

Die Bewohner standen zum Teil schon an den Fenstern, als die Feuerwehr mit beiden Löschzügen der Berufsfeuerwehr und Verstärkung durch die Freiwillige Wehr aus Malstatt-Burbach an dem Haus eintraf. Über die Drehleiter brachte die Feuerwehr die Hausbewohner ins Freie. Sie konnten sich in einem Linienbus aufwärmen, der eigens dafür bereitgestellt wurde.

Dieses Verfahren hat sich bei Evakuierungen nach Bränden bewährt. Die Verkehrsbetriebe reagierten schnell. Auch mitten in der Nacht fanden sich ein Bus und ein Fahrer. 40 Einsatzkräfte bekämpften unterdessen das Feuer und kümmerten sich um die Evakuierten, von denen vier Personen ins Krankenhaus gebracht werden mussten.

Sie hatten trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr Rauch eingeatmet und klagten über Atembeschwerden. Acht Personen wurden insgesamt gerettet. Neben der Feuerwehr waren Einsatzkräfte der Polizei, des Deutschen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes vor Ort.

Wenn die Feuerwehr in der Innenstadt wegen mehrerer Einsätzen "ausgebucht" ist, übernehmen die Freiwilligen Wehren Alt-Saarbrücken, St. Johann, St. Arnual und Dudweiler den Bereitschaftsdienst, um bei weiteren Notfällen ausrücken zu können. Die Mitglieder der freiwilligen Wehren halten sich dann in den Gerätehäusern bereit.

Die Brandursache ist unklar. Experten der Polizei nahmen gestern ihre Arbeit auf.