Feuer im Krankenhaus: Patientin schwer verletzt

Saarbrücken. Die automatische Brandmeldeanlage des Evangelischen Krankenhauses (EVK) in der Großherzog-Friedrich-Straße alarmierte am Freitagmorgen um 8.30 Uhr die Saarbrücker Berufsfeuerwehr. Beide Löschzüge mit insgesamt neun Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften rückten an. Das teilte die Feuerwehr am Freitag mit. In einem Patientenzimmer des EVK war ein Brand ausgebrochen

Saarbrücken. Die automatische Brandmeldeanlage des Evangelischen Krankenhauses (EVK) in der Großherzog-Friedrich-Straße alarmierte am Freitagmorgen um 8.30 Uhr die Saarbrücker Berufsfeuerwehr. Beide Löschzüge mit insgesamt neun Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften rückten an. Das teilte die Feuerwehr am Freitag mit.In einem Patientenzimmer des EVK war ein Brand ausgebrochen. Decke und Matratze des Bettes einer Patientin fingen Feuer. Dabei wurde die Frau schwer verletzt. Nach Angaben der Feuerwehr reagierten die Pflegekräfte "sehr schnell, richtig und besonnen". Laut Feuerwehr löschten die Pflegekräfte das Feuer "weitgehend" und brachten die Patientin aus dem stark verrauchten Raum. Dabei zog sich eine Mitarbeiterin eine Rauchvergiftung zu. Das Klinikpersonal achtete darauf, dass die Türen zu den anderen Patientenzimmern geschlossen blieben, damit dort kein Rauch eindringen sollte. Bereits drei Minuten nach dem Alarm war die Feuerwehr da. Sie kümmerte sich um die verletzte Patientin und löschte die glimmenden Reste des Feuers. Danach lüftete die Wehr das ausgebrannte Zimmer und die Flure.

Der Rettungsdienst der Wehr betreute die beiden verletzten Frauen bis der Notarzt und die Ärzte des EVK kamen. Anschließend brachte der Rettungsdienst die beiden Verletzten in andere Saarbrücker Krankenhäuser. Laut Feuerwehr ist die Station des EVK, zu der das ausgebrannte Zimmer gehört, nicht beeinträchtigt. Lediglich das Patientenzimmer, ist nicht benutzbar. Auch der Kassenärztliche Notfalldienst des EVK ist - nach Angaben der Wehr - von dem Ereignis nicht betroffen. Der Einsatz der Wehr war nach rund einer Stunde beendet.

Wie die Feuerwehr weiter mitteilte, sucht jetzt die Polizei nach der Brandursache. Bei einem solchen Einsatz, so resümierte die Wehr, zeige sich "die Notwendigkeit von Brandmeldeanlagen" - denn während die Klinikmitarbeiterinnen mit der Rettung der Patientin und dem Eindämmen des Brandes alle Hände voll zu tun hatten, wurde die Feuerwehr automatisch frühzeitig alarmiert. red