FDP fordert städtisches Personalkonzept

Die FDP-Stadtratsfraktion fordert, die Stadtverwaltung solle ein Personalkonzept ausarbeiten – damit der Stadtrat auf Grundlage dieses Konzeptes über Haushalt und Stellenpläne diskutieren kann. Die Stadt versichert, sie habe bereits ein Personalkonzept.

Damit sich der Stadtrat einen Überblick über die Anzahl der städtischen Mitarbeiter und über deren Qualifikationen verschaffen kann, soll die Stadtverwaltung "ein belastbares Personalkonzept" vorlegen - das fordert die FDP-Fraktion in einer Pressemitteilung. Von diesem Konzept ausgehend, möchte die FDP "die Beschäftigten entsprechend ihren Fähigkeiten" weiterqualifizieren lassen. Das Konzept solle aber auch zeigen, welche Stellen nicht mehr benötigt werden - weil Aufgaben beispielsweise zusammengelegt werden oder wegfallen. FDP-Fraktionschef Friedhelm Fiedler meint: "Für die vielfältigen Aufgaben benötigt die Stadt qualifizierte, aber auch motivierte Fachkräfte. Hierzu müssen die professionellen Instrumente der mittel- und langfristigen Personalentwicklung, aber auch der Personalbedarfsplanung stärker als bisher genutzt werden." Auch der "Abbau von Planstellen" dürfe "kein Tabu" sein. Fiedler: "Ein Weiterwursteln wie bisher führt in die Irre und verschärft die drohende Haushaltsnotlage." Dazu erklärt Stadtsprecher Robert Mertes: "Die Stadt verfügt über ein Personalkonzept, das den Anforderungen an modernes Personalmanagement gerecht wird." Dazu gehöre ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm für die Mitarbeiter. Zukünftige Führungskräfte erhielten darüber hinaus eine "spezielle Schulung". Weiter versichert Mertes: "Bei frei werdenden Stellen prüft das Personalamt zunächst, ob die Stelle wieder besetzt werden muss. Für die Besetzung von frei werdenden Stellen gibt es Auswahlrichtlinien, die der Stadtrat beschlossen hat." Großen Wert lege die Stadtverwaltung auf familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Und mit Programmen zur Gesundheitsförderung versuche sie, der demographischen Entwicklung gerecht zu werden.