"Es ist schön, helfen zu können"

Saarbrücken. Strahlend umarmt Sandra Schmidt eine Spielerin des 1. FC Saarbrücken. Die drückt die geistig behinderte junge Frau herzlich und überreicht ihr eine große Tüte mit Süßigkeiten, Club-Wimpel und Fan-T-Shirt. Die Damenmannschaft des FCS übernahm voriges Jahr die Patenschaft für die Einrichtung für geistig behinderte Menschen

Saarbrücken. Strahlend umarmt Sandra Schmidt eine Spielerin des 1. FC Saarbrücken. Die drückt die geistig behinderte junge Frau herzlich und überreicht ihr eine große Tüte mit Süßigkeiten, Club-Wimpel und Fan-T-Shirt. Die Damenmannschaft des FCS übernahm voriges Jahr die Patenschaft für die Einrichtung für geistig behinderte Menschen. Sie brachte zum jüngsten Besuch eine 250-Euro-Spende mit - und Geschenke für jeden Bewohner.

Die Freude über die Visite der Fußballerinnen stand den Bewohnern ins Gesicht geschrieben. Viele von ihnen sind treue Fans der Damenmannschaft und besuchen regelmäßig deren Heimspiele. "Ich will in diesem Jahr zu jedem Spiel auf den Fußballplatz gehen", verrät Dirk Weiand, einer der Bewohner. Mittelfeldspielerin Sarah Karnbach und ihre Kolleginnen sehen den Kontakt zu den "Patenkindern" als Bereicherung: "Es ist schön, helfen zu können und zu sehen, wie die Menschen mitfiebern", sagt Karnbach, deren Mutter bei der Lebenshilfe arbeitet. "So kam die Patenschaft zu Stande", erinnert sich Maria Haupenthal, die sich lange in der Leitung der Frauenabteilung engagierte und die Kooperation ins Leben rief. "Wir danken den FCS-Damen sehr für die Unterstützung", sagt Rainer Scheuer, Geschäftsführer der Lebenshilfe Saarbrücken. Mit einer Spende der Patinnen sei 2008 eine Disko für die Bewohner eingerichtet worden. Von der aktuellen Spende schaffte die Lebenshilfe afrikanische Trommeln an. "Ein afrikanischer Trommler wird mit den Bewohnern arbeiten", kündigt Scheuer an. Das Ergebnis ist beim nächsten Fest der Begegnung am Bostalsee zu hören.