Eppelborner Ortsrat hat vor der Kommunalwahl noch viel vor

Eppelborn · Gut zwei Stunden tagte der Ortsrat Eppelborn in seiner „nicht letzten Sitzung vor den Kommunalwahlen“, wie Ortsvorsteher Berthold Schmitt betonte. „Wir wollen noch so einiges anstoßen, was der nächste Ortsrat weiterführen sollte“, sagte Schmitt.

Wenn sich der neue Rat konstituiert, dürfte die Baumaßnahme in der Hellbergstraße wohl schon in Arbeit sein. Die Straße wird wohl in den Sommerferien saniert, was eine Vollsperrung erforderlich macht.

"Danach wird es endlich eine Einbahnstraßenregelung geben. Wir denken, das ist vor allem im Interesse der Schulen und Hallen", erläuterte Schmitt. Ebenfalls auf den Weg gebracht wurde der Neubau einer weiteren Urnenwand. Um auch auswärtigen Friedhofsbesuchern die Suche zu erleichtern, wird das nächste Grabfeld in einer achteckigen Form und in grüner Grundfarbe angelegt. Keine Diskussion gab es über die Erweiterung der Windkraftanlage auf dem Kleeberg. Dort wird noch eine weitere Anlage mit zwei Windrädern entstehen. "Wir alle hoffen, dass sie jetzt endlich kommt", erklärte Elfriede Groß, CDU, im Zusammenhang mit der Errichtung einer Hundetoilette am Gehweg entlang der Bahn. Auf Antrag der CDU-Fraktion war Jürgen Klaumann von der Verwaltung zugegen, um über den Sachstand der Ortskern-Sanierung zu informieren. Ein Eigentümer sei nun verhandlungsbereit, der zweite lasse ein Bodengutachten zu. Sollte die gesamte Fläche von der Gemeinde angekauft werden können, sieht die Planung eine Wohnbebauung vor. "Abgekommen sind wir von einer reinen Anlage für Senioren, wir setzen mehr auf eine Mischform für Singles, Familien und Senioren", erklärte er.

Schließlich nahm Klaumann noch die Empfehlung in den Gemeinderat mit, ein Einzelhandelsgutachten für die Großgemeinde erstellen zu lassen. Hintergrund sind hier die Probleme der beiden Märkte Wasgau und Aldi. "Hier geht es darum, diese Märkte in Eppelborn zu binden, denn, noch gibt es in einzelnen Orten der Gemeinde Einkaufsmöglichkeiten, die sind aber inhabergeführt und werden in den kommenden Jahren Probleme in der Nachfolge haben. Da ist der Standort Eppelborn umso wichtiger", betonte Klaumann.