Entsorger ZKE warnt vor Kosmetika in der Toilette

Der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) weist darauf hin, dass Kosmetika-Reste in die graue Tonne und nicht ins Klo gehören. Denn sie dürfen nicht in die Kanalisation gelangen. Gerade flüssige Kosmetikprodukte wie Bodylotion oder Peelingcremes werden dem ZKE zufolge oft weggespült. Dabei sind in diesen Produkten oft mikroskopisch kleine Kunststoffe, die Gewässer belasten. Deshalb müssen Kosmetikverpackungen mit flüssigen oder festen Bestandteilen verschlossen in die Restmülltonne. Dann werden die Abfälle vollständig verbrannt und belasten nicht das Wasser.

"Flüssige Kunststoffanteile in Kosmetikprodukten sind in der Abwasserreinigung kaum zu eliminieren und können schlimmstenfalls trotz einer Behandlung in der Kläranlage in unser Grundwasser gelangen", sagt ZKE-Werkleiterin Simone Stöhr.

Nicht ganz entleerte Spraydosen, Nagellack und Nagellackentferner sind Problemabfälle und gehören in die Schadstoffsammlung der ZKE-Wertstoffzentren. Wer nicht dorthin kann, schlägt den kürzeren Weg ein zum ZKE-Ökomobil. Es nimmt in jedem Stadtteil zweimal jährlich schadstoffhaltige Abfälle in haushaltsüblichen Mengen an.

Zusätzlich steht das Ökomobil in den beiden ZKE-Wertstoffzentren und zwar freitags von 9 bis 16.45 Uhr Am Holzbrunnen 4 und montags zur selben Zeit in der Wiesenstraße 20.

Weitere Infos, eine Online-Sortierhilfe sowie die Termine des Ökomobils gibt es im Internet.

zke-sb.de

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Hintergrund Mikrokunststoffe sind fest oder flüssig in vielen Kosmetikprodukten enthalten. Darauf weist der ZKE hin und nennt umweltfreundliche Ersatzstoffe. Zu finden seien sie in zertifizierten Naturkosmetika. Eine Alternative sind nach ZKE-Angaben auch selbst hergestellte Peelings aus Zucker, Honig und Salz oder Hilfsmittel wie Peelinghandschuhe. red