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Energy-Drinks spalten die CDU

Saarbrücken. Johannes Schleuning

Innerhalb der saarländischen CDU gehen die Meinungen über ein Verbot von Energy-Drinks offenbar deutlich auseinander. Während sich Stephan Kolling (CDU ), Staatssekretär im Gesundheitsministerium, für ein Verkaufsverbot der vielfach mit hoher Koffeinkonzentration versehenen Getränke für Jugendliche ausgesprochen hat, sieht die CDU-Jugendorganisation Junge Union (JU) Saar darin eine Einschränkung der Freiheitsrechte Jugendlicher. "Es liegt in der Freiheit des Einzelnen, die Energydrinks zu konsumieren", erklärte der Vorsitzende der JU Saar, Alexander Zeyer. "Fakt ist, dass die Energydrinks bei Jugendlichen sehr beliebt sind, da sie kohlensäurehaltig und süß sind und unter anderem vor Prüfungen beleben sowie eine leistungssteigernde Wirkung versprechen", sagt Zeyer. Statt eines Verkaufverbots fordere die JU Saar, dass Jugendliche besser über die Gefahren eines übermäßigen Konsums informiert werden. Kolling verwies dagegen auf Herz-Kreislauf-Störungen, Herzrasen, Bluthochdruck, Krämpfe und Nierenversagen als Folgen des Konsums von Energy-Drinks. Ebenso wie die SPD-Landtagsabgeordnete Isolde Ries hält er daher ein Verkaufsverbot für Jugendliche für notwendig. Im "Spiegel" hatten bereits Kinderärzte ein entsprechendes Verkaufsverbot gefordert.