Eine Schule voller Energie

Alle zwei Jahre ist Schulfest an der Friedrich-Schiller-Schule in Heusweiler. Am Samstag war es wieder soweit. Bei dieser Gelegenheit präsentierten die Schüler auch die Ergebnisse ihrer Projektwoche.

"Die Herzchen sind am beliebtesten. Wir haben schon ganz viele gemalt. Aber auch ganz ausgefallene Schminkwünsche gab es", erzählt Alina Dreßler, Schülerin der Klasse 6 a, die mit ihren Mitschülern Leah Bauer, Hakan Gök und Medya Demir am Samstagnachmittag die letzte Schminkschicht auf dem Schulhof der Friedrich-Schiller-Schule in Heusweiler übernommen hat. In zwei Jahren, betont Schulleiter Ludwig Geiser, wird es wieder ein Schulfest geben. "Auch das gehört zu unserer Schulgemeinschaft. Ein Schulkonferenz-Beschluss schreibt den Turnus von zwei Jahren vor, dazwischen haben wir den Talentschuppen in der Kulturhalle", sagt Geiser. Gemeinsam feiern, aber sich zugleich der Öffentlichkeit präsentieren, beides liegt der Schulleitung am Herzen. Das Fest, das zugleich Abschluss der Projektwoche war, zog sehr viele Besucher an, ein geplündertes Kuchenbüffet am frühen Nachmittag war nur ein Beleg dafür. "Die Klasse 7 b beschäftigte sich in der Projektwoche mit dem Thema Schulgarten und hat Vogelhäuschen gebastelt. Die waren bereits am Morgen ausverkauft", berichtet Geiser. In der Parallelklasse, der 7 a, standen zwei Exkursionen in den Wald an. "Wir waren im Urwald und haben uns mit Jägern getroffen", berichtet Tarek Becker. "Wir haben viele Bilder gemacht, auch von Fröschen, und wir haben gelernt, wie man die verschiedenen Bäume erkennt oder wie man sieht, welches Tier an einer Stelle war", erzählt er.

Während sich die Klassenstufe sieben mit der Natur beschäftigt hat, stand in den drei Klassen der Stufe sechs die Energie im Mittelpunkt. "Wir haben ein Flugzeug gebastelt, das mit Solarenergie betrieben werden kann", berichtet Alina Dreßler. "Und wir haben viel über Atomkraft gehört. Vor allem, wie nah Cattenom ist und welche Auswirkungen das auf uns haben kann", erzählt Leah Bauer.

Neben den Eltern, die sich rege an Kuchen- und Salatspenden, aber auch an der Übernahme von Diensten beteiligten, waren die Senioren aus dem benachbarten Awo-Seniorenheim eingeladen. "Das war Thema der Klasse acht. Seit einigen Jahren haben wir die Partnerschaft, die Jugendlichen lernen hier das Miteinander und die Rücksichtnahme am ganz praktischen Beispiel", sagt Geiser. Und die Senioren waren begeistert von den Theateraufführungen und der offenen Chorprobe der lebendigen Friedrich-Schiller-Schule, die einen Tag ausgelassen feierte.