Eine gut aufgestellte Truppe

Zu Unwettereinsätzen, Unfällen oder auch wegen Ölspuren rückte die Berschweiler Wehr im vergangenen Jahr aus. Gestemmt wurde unter anderem auch ein Anbau am Gerätehaus.

Zur Jahreshauptversammlung des Löschbezirk Berschweiler hatte Löschbezirksführer Marco Jochem in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Auf ein arbeitsreiches Jahr blickte der Löschbezirksführer zurück. Insgesamt wurden in allen Bereichen insgesamt 3332 Stunden erbracht.

Untergliedert werden diese in Einsätze (315), Lehrgänge (1530), Jugendarbeit (570), Gerätewartung und Logistik (538), Sonderausbildung (253), Brandschutzerziehung (41) und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (85). Zu 21 Einsätzen rückten die Wehrmänner und -frauen in 2013 aus. Diese unterteilen sich in 13 technische Hilfeleistungen (unter anderem Unwettereinsätze, Ölspuren und Unfälle), sechs Brandeinsätze und zwei Einsätze nach Auslösung von Brandmeldeanlagen. Zu dieser Statistik sind noch Einsätze, zu denen der Löschbezirk mit dem Einsatzleitwagen alarmiert wurde, hinzuzuzählen. Dort fungierte er als rückwärtige Führungseinrichtung. Drei Mitglieder waren zusätzlich in der Zeit vom 9. bis 14. Juni zur Unterstützung in das Hochwassergebiet in Magdeburg ausgerückt.

Neben den 26 im Übungsplan festgelegten Ausbildungen wurden Gemeinschaftsübungen mit benachbarten Wehren, Sonderausbildungen, Lehrgänge auf Gemeinde-, Kreis- und Landesebene mit unterschiedlichen Schwerpunkten durchgeführt. Ein Höhepunkt war das Fest anlässlich des 85-jährigen Bestehens des Löschbezirkes. Mit Ablauf des Jahres gehören dem Löschbezirk 35 Aktive, neun Mitglieder der Alterswehr und 19 Jugendliche an. Diese Zahl sei seit Jahren stabil, was auf die kontinuierlich gute Arbeit aller Mitglieder und Abteilungen zurückzuführen sei, so Jochem in seinem Bericht. Auf diesen Zusammenhalt und die Kameradschaft sei er besonders stolz.

Anbau am Gerätehaus

Unter der Leitung von Marco Klein werde zurzeit ein Anbau an das Feuerwehrgerätehaus in Eigenleistung erstellt. Beginn war im August. In Abstimmung mit dem Bauamt der Gemeinde konnten bisher die vorgegebenen Termine und Kosten eingehalten werden. Notwendig geworden war die Erweiterung durch die Ersatzbeschaffung des Einsatzleitwagens, der mit fünf weiteren baugleichen Fahrzeugen für die Kreiskommunen durch den Landkreis beschafft und von der Gemeinde mitfinanziert wurde. Dieses ist mit modernster Kommunikationstechnik ausgestattet. Der neue Einsatzleitwagen kommt nicht nur in der Gemeinde Marpingen zum Einsatz, sondern ist Teil des Kommunikations- und Führungskonzeptes des Landkreises und somit kreisweit im Einsatz.

Zusätzlich unterstützte der Löschbezirk mit seiner Mannschaft eine Reihe von Veranstaltungen im Dorfgeschehen. Ein positives Resümee zog in seinem Jahresbericht der Jugendbeauftragte Marco Klein. Auch in 2013 waren die Jugendlichen sehr aktiv. Neben den Schulungen beteiligte man sich auch an mehreren Aktionen, zum Beispiel der Müllsammelaktion "picobello", dem Martinsumzug und dem Zeltlager der Feuerwehren der Gemeinde. Weiterhin wurde ein Berufsfeuerwehrtag, eine Schauübung am Feuerwehrfest sowie ein Sport- und Spieletag gemeinsam mit den Löschbezirken der Gemeinde Marpingen durchgeführt.

Während der Versammlung standen auch Wahlen an. Das Amt des Schriftführers begleitet weiterhin Wolfgang Wagner. Ebenfalls im Amt bestätigt wurde Kassierer Markus Wagner. Als Kassenprüfer fungieren zukünftig Christian Guthörl und Dirk Mees. Aus dem Bereich der Jugendfeuerwehr konnten Marina Mäkelmann und Anna Lena Jochem in die aktive Wehr übernommen werden.

Bürgermeister Werner Laub lobte in seinem Grußwort die hohe Einsatzbereitschaft des Löschbezirkes. Der Löschbezirk sei personell und materiell sehr gut aufgestellt.

Zum Thema:

Auf EINEN BLICKVerantwortliche des Löschbezirk Berschweiler sind: Löschbezirksführer: Marco Jochem, Stellv. Löschbezirksführer: Michael Wagner, Jugendbeauftragter: Marco Klein, Gerätewartung: Björn Karger, Atemschutzgerätewart: Kim Klein, Schriftführer: Wolfgang Wagner, Kassierer: Markus Wagner, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Internet: Michael Kadzioch und Mike Wagner. red