Eine bunte Vielfalt glänzender Schlepper

Wiesbach · . Zum achten Mal hatte der Traktorclub Wiesbach am Wochenende sein großes Traktorfest.

"Nur leider spielte das Wetter in diesem Jahr nicht mit", bedauerten der Vorsitzende der Wiesbacher Traktoristen, Peter Ziegler, und sein Team vom Club. Das führte dazu, dass deutlich weniger Fahrzeuge und Besucher auf die große Wiese in der Nähe des Mangelhauser Schützenhaus kamen, als gewohnt. Das Programm des Traktorfestes hatte für jeden etwas parat: Kinder konnten sich als Baggerfahrer probieren oder als Holzschnitzer, ihre Geschicklichkeit mit einem Trecker auf einer Wippe probieren oder natürlich die etwa 70 betagten Traktoren bestauen.

Die top-restaurierten Schlepper glänzten in hellem Rot, Lindgrün oder Original-Blau. Manche Fahrzeuge wurden von ihren Besitzern bis zur kleinsten Schraube zerlegt, von Staub, Rost und den Verunreinigungen jahrelangen Gebrauchs in der Landwirtschaft befreit, und wieder zusammen gesetzt. Zuweilen wirken die Maschinen, als wären sie gerade aus den Werken von Güldner, MAN, Holder, Porsche, Deutz, Eicher, Lantz, Bulldog oder Hanomag gefahren worden.

Andere Fans erfreuen sich an der überschaubaren Technik der Maschinen, deren älteren Modelle oft mit ein oder zwei Zylinder und gerade eben mal zwölf PS, wie zum Beispiel Holder B12, auskommen. Der Ackergaul der Moderne hingegen ist eine hochkomplexe Maschine, bar jedweder Romantik, gebaut, um in kürzester Zeit eine möglichst große Fläche zu bearbeiten.

Der Traktorclub Wiesbach wurde 1999 gegründet, derzeit sind 35 Mitglieder aktiv. An der monatelangen Vorplanung und dem Aufbau beteiligten sich alle, freute sich Ziegler.

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