Ein Zeichen setzen für den Frieden

Das Schulteam lief gemeinsam mit den Peace-Run-Teilnehmern zum Aussichtspunkt der Saarschleife. Als Symbol wurde eine Friedensfackel von Hand zu Hand weitergegeben. Mit dem Lied „We are the world“ verabschiedeten sich die Schüler von den Läufern.

15 Schüler der Freiwilligen Ganztagsschule der Gesamt- und Gemeinschaftsschule Orscholz trafen sich an der Rehaklinik in Orscholz, um die Läufer des Peace Run in Empfang zu nehmen und sie ein Stück ihres Weges zu begleiten. Damit wollten die Schüler ein Zeichen für den Frieden setzen. Gegen 16 Uhr erreichten die Läufer mit der Friedensfackel die Rehaklinik, wo sie von den Schülern mit Flaggen und Friedenstauben begrüßt wurden. Als Symbol des Friedens und der Gemeinschaft wurde die Fackel an die Schüler übergeben, die sie von Hand zu Hand weiterreichten. Die Schüler, Schulleiter Georg Dillschneider sowie die Betreuerinnen der Freiwilligen Ganztagsschule liefen gemeinsam mit dem Läuferteam zum Aussichtspunkt der Saarschleife. Dort angekommen, verabschiedeten sich die Schüler mit dem Lied "We are the World" von den Läufern und schenkten ihnen zum Andenken ein selbst gestaltetes Friedensshirt, welches die Schüler auch während des Laufs trugen. Für alle war es ein überwältigendes und ergreifendes Erlebnis, das sie wohl so schnell nicht vergessen werden.

Stimmen der Teilnehmer

So sagte Hannes: "Wir sind stolz, ein Teil dieses Friedenslaufs gewesen zu sein, der dieses Jahr durch 100 Länder auf allen Kontinenten führt. Ich fand es toll, dass ich wie Nelson Mandela und andere Berühmtheiten die Fackel tragen durfte." Seine Mitschülerin Michelle fand: "Es war schön, dass wir alle zusammen gezeigt haben, dass wir die Welt zu einem besseren Ort machen möchten." Die junge Rubina meinte: "Es war ein tolles Gefühl, mit Läufern aus verschiedenen Ländern zu laufen und mit ihnen zu reden."

Zum Thema:

HintergrundDer Peace Run hat sich zum Ziel gesetzt, Freundschaft, Verständigung und ein friedliches Miteinander auf dieser Welt zu fördern. Der Lauf wurde von dem Inder Sri Chinmoy ins Leben gerufen und wird von einem internationalen Netz freiwilliger Helfer organisiert. Indem eine Fackel von Hand zu Hand und von Herz zu Herz gereicht wird, gibt der Lauf Menschen der verschiedensten Nationen und Kulturen Gelegenheit, ihren Traum von einer besseren Welt zum Ausdruck zum bringen.Der "Oneness-Home Peace Run" wurde 1987 von der UNO in New York zum ersten Mal mit Botschaftern vieler Länder gestartet. Seither hat er Millionen von Menschen auf allen Kontinenten durch das Weiterreichen einer Fackel im Geist der Freundschaft und des Friedens miteinander verbunden, über die Grenzen von Nationalitäten, Kultur, Religion und Weltanschauung hinweg. Nelson Mandela, Michail Gorbatschow, Mutter Teresa gehören zu den Persönlichkeiten, die die Fackel des Peace Run gehalten und seine Ideale unterstützt haben. red