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Ein Sommer voller Baustellen

Saarbrücken. Das Saarbrücker Straßenamt überwacht dieses Jahr viele Vorhaben. Dafür kann es 21 Millionen Euro ausgeben. Stephanie Schwarz

92 Millionen Euro kann die Stadt in diesem Jahr für Investitionen ausgeben. 21 Millionen davon vergibt das Amt für Straßenbau und Verkehrsinfrastruktur für Bauarbeiten in Saarbrücken. Der höchste Betrag fließt in den neuen Belag der Bahnhofstraße. "Die Arbeiten dort werden in diesem Jahr etwa 3,4 Millionen Euro kosten", sagt Stadtpressesprecher Thomas Blug.

Der Belag sei in die Jahre gekommen. Insbesondere der Lieferverkehr habe viele Bodenplatten beschädigt. Bis zum Sommer will das Straßenbauamt die kaputten Fahrtrassen in der Haupteinkaufsstraße teilweise erneuern. Ein stabiler Belag soll Schäden vermeiden und die Straße attraktiver machen. Ähnlich wie in der Futterstraße erhält die Bahnhofstraße einen grauen Farbasphalt mit rosa Granitpflastersteinen. Ab Sommer erneuern Mitarbeiter des Straßenbauamtes die Mittelzone der Fußgängerstraße, teilt Blug mit. Dazu gehören neue Müllkörbe und einige neue Bänke. Zudem wird für sehbehinderte Menschen ein Leitstreifen in die Platten gefräst. Dieser Streifen lässt sich mit einem Blindenstock ertasten. Die Arbeiten in der Bahnhofstraße werden bis etwa Herbst 2018 dauern, sagt Blug.

Seit März dieses Jahres arbeitet das Amt für Straßenbau und Verkehrsinfrastruktur an zwei Baustellen in der Mainzer Straße.

Arbeiter verbreitern den Gehweg vor der Gaststätte Goethestube, Ecke Mainzer Straße und Goethestraße. Gegenüber der Araltankstelle an der Ecke Heinestraße und Arndtstraße entfernen sie einen Fahrbahnteiler. Ab Mitte April kommt eine weitere Baustelle vor dem Restaurant Ostviertel, Mainzer Straße 106, hinzu. Dort sollen fünf weitere Bäume und Sitzbänke hin, wo heute noch eine Taxi-Haltebucht ist. Der Taxistand ist auch künftig nicht weit weg.

Die neue "Verweilfläche" soll der Stadt zufolge "das Miteinander im Quartier Mainzer Straße stärken". Die Umbauarbeiten, neue Fahrradständer und barrierefreie Fußgängerampeln in diesem Teil der Mainzer Straße werden rund 320 000 Euro kosten, sagt Thomas Blug.

In diesem Jahr wird voraussichtlich der Bau des lange geplanten Kreisels an der Heringsmühle beginnen. Ihn musste die Stadt vor einem Jahr wegen der Sperrung der Fechinger Talbrücke verschieben. Dieser Kreisverkehr kostet rund 1,4 Millionen Euro, und er soll zukünftig Staus in der Saarbrücker Straße und An der Heringsmühle vermeiden.

Da derzeit interne Abstimmungen zu diesem Vorhaben laufen, konnte die Stadtpressestelle noch keine genauen Informationen zum Baubeginn geben.

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