Ein Olympia-Teilnehmer hilft aus

An diesem Samstag steht mit dem Heimspiel gegen den TTC Bad Homburg der Saisonauftakt für den 1. FC Saarbrücken II an. Aufgrund von Personalproblemen hilft Bundesliga-Spieler Bojan Tokic der FCS-Reserve aus.

Für die zweite Mannschaft des Tischtennis-Bundesligisten 1. FC Saarbrücken steht an diesem Samstag der Saisonauftakt in der 2. Liga an. Um 15 Uhr trifft der FCS II in der Multifunktionshalle an der Hermann-Neuberger-Sportschule in Saarbrücken auf den Aufstiegsaspiranten TTC Bad Homburg. Das Gesicht der Saarbrücker Mannschaft hat sich auf einer Position verändert. Leonardo Mutti, Dennis Klein und Andrej Semenov sind dem FCS II erhalten geblieben. Nur Tamas Lakatos hat den Club verlassen. Er ist zum Ligakonkurrenten TTC Fortuna Passau gewechselt. Als Ersatz hat der Verein den 18 Jahre alten Tschechen Tomas Polansky verpflichtet.

Polansky steht in der europäischen Rangliste in seiner Altersklasse auf Position drei. Dass der Tscheche den Abgang von Spitzenspieler Lakatos kompensieren kann, bewies er am vergangenen Sonntag bei der Vorrunde der deutschen Pokalmeisterschaft in Jena. Dort traf der FCS II ausgerechnet auf den TTC Fortuna Passau - und Polansky besiegte Lakatos klar in drei Sätzen. Darüber hinaus gab es für die Saarbrücker im Pokal aber wenig Grund zur Freude. Der 1. FC Saarbrücken II verlor in seiner Vorrunden-Gruppe gegen Drittligist SV Jena (0:3), Ligakonkurrent TTC Frickenhausen (2:3) sowie Passau (1:3) und schied als Letzter aus.

"Der Pokal fällt mitten in unsere Saisonvorbereitung. Wir nehmen den Wettbewerb ernst, aber im Vordergrund steht für uns, dass wir Spielpraxis sammeln. Außerdem waren zwei unserer Spieler angeschlagen", erklärt Saarbrückens Betreuer Nicolas Barrois. Dennis Klein stand trotz einer Leistenzerrung an der Platte. Und Andrej Semenov hatte nach einer Meniskusverletzung erst zweimal trainiert. Darum wird an diesem Samstag zum Saisonstart im Heimspiel gegen den TTC Bad Homburg der Olympia-Teilnehmer Bojan Tokic für die FCS-Reserve antreten. Der 35 Jahre alte Slowene, der normalerweise für die erste Mannschaft in der Bundesliga spielt, hilft aufgrund der Personalprobleme bei der Reserve aus.

Die vergangene Spielzeit schloss der 1. FC Saarbrücken II drei Punkte hinter Meister TSV Bad Königshofen auf Tabellenrang fünf ab. Für die anstehende Saison ist als Ziel der Nichtabstieg ausgegeben. "Es geht nicht so sehr um eine Platzierung als darum, dass sich die Spieler weiterentwickeln. Die Liga ist sehr ausgeglichen. Wenn wir in der Klasse bleiben, dann sind wir damit zufrieden", sagt Barrois.