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Ein Hoch auf bürgerschaftliches Engagement

Josef Koch Foto: Erich Brücker
Josef Koch Foto: Erich Brücker FOTO: Erich Brücker
Wadrill. Zurück und nach vorne warf Ortsvorsteher Josef Koch den Blick bei seinem 25. und zugleich letzten Neujahrsempfang, da er bei den kommenden Kommunalwahlen nicht mehr als Ortsvorsteher kandidieren wird, vor zahlreichen Vertretern von Kirche und Schule, Stadt- und Kommunalpolitik sowie von Vereinen und interessierten Mitbürgern der Kultureinheit Wadrill, Gehweiler und Reidelbach. Von SZ-MitarbeiterErich Brücker

Die finanzielle Haushaltslage der Stadt Wadern bezeichnete Koch als eine sehr schwierige, wie vielerorts. Trotzdem bestehen für die Aufstellung des nächsten Doppelhaushaltes berechtigte Forderungen und notwendige Verpflichtungen. Hierzu zählte er die Kernsanierung der Mehrzweckhalle in Lockweiler sowie den Neubau des Feuerwehrgerätehauses mit Neuanschaffung eines Löschfahrzeuges in Wadrill. Koch gab den Kommunalpolitikern mit auf den Weg, "keine erteilten Zuschussbescheide zu Bauvorhaben zeitlich verfallen zu lassen". Zum Ortsgeschehen nannte Koch die Zustimmung des Stadtrates zur Aufstellung eines Bebauungsplanes "Im Flürchen" eine einmalige Sache für den Ort, denn dadurch könne ein Wegziehen von jungen Familien vermieden werden. Hierzu laufen derzeit die Grundstücksverhandlungen mit den Eigentümern. Die Erneuerung der Mühlenstraße mit Fahrbahndecke und Verlegung von Wasser- und Abwasserleitungen konnte noch vor dem Winter angeschlossen werden. Im Hinblick auf den Neuanstrich der Wadrilltalhalle durch fleißige Bürger der Kultureinheit stimmte Koch ein Loblied auf das Ehrenamt an. "Rund 1500 Stunden freiwilliger Arbeit wurden dort geleistet", betonte der Ortsvorsteher. Im gleichen Atemzug lobte Koch das ehrenamtliche Engagement der Vereine, die ein ganz wichtiger Bestandteil im dörflichen Leben der Kultur-einheit seien.

Das obligatorische Geldgeschenk überreichte er an die Grundschule Wadrill, die viel Wert auf eine musikalische und kulturelle Erziehung legt und mit der Plakette "Singende Schule" vom Kultusminister ausgezeichnet wurde. Ein Geldgeschenk erhielt auch die Feuerwehr, die von der Innenministerin mit dem Feuerwehr-Award ausgezeichnet wurde für ihr Projekt "Verbesserung der Leistungsfähigkeit durch neue Ausbildungs- und Fortbildungskonzepte". Mit den besten Wünschen für eineblühende Weiterentwicklung des Heimatortes beendete Koch seinen letzten Neujahrsempfang. Neben dem jährlichen Rückblick gab Josef Koch auch seinen Rückzug als Ortvorsteher und aus der Kommunalpolitik mit den Wahlen im Mai bekannt. Immerhin gehört er seit 1974 dem Waderner Stadtrat an, war ab 1984 stellvertretender und von 1989 bis heute Ortsvorsteher in Wadrill. Im Rahmen der Flurbereinigung wurde die Ortskernsanierung in vier größeren Bauabschnitten vorgenommen. Der verkehrsberuhigte Ausbau der Kirchstraße zur guten Stube von Wadrill mit neuem Brunnen vor der Kirche war ein Meilenstein, ebenso der Wiederaufbau der Hochwald-Almhütte nach einer Brandkatastrophe. 1999 wurde Wadrill zur Belohnung seiner Verschönerungsaktionen mit einer Goldmedaille im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" ausgezeichnet. Die Baugebiete Forsthof und Auf der Onner wurden erschlossen, dazu der Endstufenausbau im Schlimmfeld vorgenommen. Mit dem Bau der Wadrilltalhalle ging für die Kultureinheit ein Herzenswunsch in Erfüllung. In die Ära von Koch fiel auch der Bau eines Naturrasenplatzes für den Fußballclub. Erhalt und Sanierung der Grundschule, Verlegung Hauptsammler bis zur Kläranlage Gehweiler, Ausbau Sitzerather Straße, Waldarrondierungen mit Neuanlegung von Feldwirtschaftswegen sowie Erweiterung Friedhof mit Urnen- und Rasengräbern gehen in die Ära Koch ein. So galt abschließend der Dank von Josef Koch all den vielen Wegbegleitern, mit denen er eine gute und harmonische Zusammenarbeit zum Wohle von Wadrill während seiner Ortsvorstehertätigkeit gepflegt hatte.