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Ein großes Hörerlebnis: „Klaus Huber zum 90. Geburtstag“

Saarbrücken. Stefan Uhrmacher

. Ein hervorragendes und nachhaltiges Hörerlebnis bescherte Lutz Gillmanns Vokal- und Instrumentalensemble "La rosa dei venti" mit der Hommage "Klaus Huber zum 90. Geburtstag". Punktgenaue Intonation, funkelnde, elastisch konturierte Klangbilder, ausbalancierte Männer- und Frauenstimmen: Die 16 Vokalisten zeigten sich am Freitag in der Johanneskirche den hohen Anforderungen rundum gewachsen.

Sei es bei moderner Chorliteratur wie Hubers vitalem A-cappella-Werk "Das Te deum laudamus deutsch" oder bei Ausschnitten aus Jehan Ockeghems Missa Prolationum - nicht alle Tage werden Renaissance-Noten derart feinfühlig pulsierend geboten. Mit beträchtlicher Klarsicht gestaltete Gillmann das Miteinander der Sängerriege und der sechs Instrumentalisten (Flöte, Streicher, Harfe, Orgel). So bei Hubers "Kleiner deutscher Messe", die sich mit ihren expressiven Eruptionen als roter Faden durch den Abend zog.

In bester Erinnerung blieben nicht zuletzt die Solisten aus den Ensemblereihen: die Sänger Elena Harsanyi, Melina Meschkat, Thomas Dorn, Alex Crespo und die Organistin Eri Takeguchi, deren Uraufführung von Kathrin Denners markantem Opus "blassgrau-schwaches Sein II" unter die Haut ging.