Dietrich Jörn Weder spricht über die Energiewende

Wie ist die Energiewende hierzulande zu meistern? Zu diesem aktuellen Thema sprach Dietrich Jörn Weder, freier Publizist und Journalist, zu Studenten und Professoren am Umwelt-Campus in Birkenfeld . Er sprach über Details zwischen den energiepolitischen Zielen der Bundes- sowie den Landesregierungen und der realen energiewirtschaftlichen Entwicklung im Land.

Schließlich fließen große Summen in die Energiewende , viele Subventionen in Wind- und Sonnenkraft. Dass die erneuerbaren Energien eine substanzielle Anschubfinanzierung benötigen, steht für ihn außer Frage. Weder mahnte aber: Trotz Investitionen in Sonnen- und Windenergie-Erzeugung sind die Treibhausgasemissionen in Deutschland seit 2012 nach 15 Jahren kontinuierlicher Rückgänge wieder um 2,5 Prozent angestiegen.

Die Renaissance der Kohleverstromung frisst die errungenen CO{-2}-Einspareffekte beinahe wieder auf - und das bei verringertem Stromkonsum insgesamt. Letzteres ist eine gute Nachricht, da die Menge an benötigter Energie in den vergangenen vier Jahren weiter gesunken ist. Weder riet, in Sachen Umstieg auf erneuerbare Energien nicht lockerzulassen. Die Mittel müssten nur im Sinne des besten Nutzens umgeordnet werden. Hier stellte er auch der Großen Koalition ein schlechtes Zeugnis aus.