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Diese Woche in der Saarbahn

Es regnet in Strömen. Schnell rein in die Saarbahn, die uns trocken von Riegelsberg nach Saarbrücken bringt.

Aber was heißt hier trocken? Von der Decke des Zuges tropft es auf den Sitz. Wetterbedingt haben wir einen Regenschirm dabei, der uns jetzt auch in der Bahn wertvolle Dienste leistet. Das ungewöhnliche Geschehen bringt uns ins Gespräch mit anderen Fahrgästen, die sinngemäß meinen, auch die Saarbahn-Verantwortlichen seien wohl nicht ganz dicht.

Haben diese doch erst kürzlich die Preise für die meisten Fahrkarten angehoben. Und dann lassen sie ihre Kunden selbst in der Bahn im Regen stehen, pardon: sitzen. Und überhaupt, meint die Sitznachbarin: das mit den Busanschlüssen an Saarbahn-Knotenpunkten sei wirklich ganz mies geregelt. "Mein Mann muss mich jeden Abend nach der Arbeit mit dem Auto abholen, sonst käme ich nicht nach Hause", schimpft sie.

Ja, ja, wenn man als Saarbahn-Nutzer nicht im Regen sitzt, steht man in selbigem - manchmal jedenfalls.