Diese Eltern packen gern mit an

Alt-Saarbrücken. In der Grundschule Folsterhöhe engagieren sich Eltern und Lehrer für die rund 80 Kinder der Schule. Eine bedeutende Rolle spielt dabei der Förderverein. Diesen Verein gibt es erst seit Ende 2008. Entsprechend ist die Mitgliederzahl noch recht überschaubar. Bianca Schott, die erste Vorsitzende des Vereins, hofft auf großen Zuwachs

Alt-Saarbrücken. In der Grundschule Folsterhöhe engagieren sich Eltern und Lehrer für die rund 80 Kinder der Schule. Eine bedeutende Rolle spielt dabei der Förderverein.Diesen Verein gibt es erst seit Ende 2008. Entsprechend ist die Mitgliederzahl noch recht überschaubar. Bianca Schott, die erste Vorsitzende des Vereins, hofft auf großen Zuwachs. "Unsere Mitgliederzahl liegt momentan noch bei 25. Ich hoffe doch, dass es in der nächsten Zeit noch einige mehr werden", sagt Schott, für die der Kontakt zu den Kindern an der Schule sehr wichtig ist.

Im Gegensatz zu Fördervereinen, die hauptsächlich Geld für ihre Schulen sammeln, engagieren sich auf der Folsterhöhe die Eltern gerne persönlich.

Einmal die Woche wird zum Beispiel in der Schule ein gesundes Frühstück für wenig Geld serviert, um das sich einige freiwillige Eltern kümmern.

Diese Aktion scheint bei den Kids sehr gut anzukommen. "Wenn ich in die Schule komme, rennen mir immer schon ein paar Kinder entgegen und fragen mit strahlenden Augen, wann es wieder Frühstück gibt. Solche Situationen motivieren mich immer sehr in meiner Tätigkeit", erzählt die 32-jährige Schott, zu deren Aufgaben die Unterstützung der Schule in jeglichen Angelegenheiten gehört.

Natürlich stehen die Kinder dabei wieder im Vordergrund und dürfen jederzeit selbst Anträge stellen. "Letztes Jahr planten wir ein Schulfest, obwohl die Schule damals mit einem großen Umbau beschäftigt war. Trotzdem hat alles gut geklappt", sagt Schott.

Zum Planen trifft sich der Verein bei Bedarf zu Versammlungen und Elternabenden. Jedoch klagt die Saarbrückerin Schott über mangelndes Interesse. "Zu unseren Versammlungen sind die Eltern immer herzlich eingeladen. Leider sind im Endeffekt nie viele erschienen", sagt die engagierte Vorsitzende, deren Töchter selbst die Grundschule Folsterhöhe besuchen.

Oft ist es so, dass Eltern aus einem Förderverein austreten, sobald ihre Kinder auf weiterführende Schulen gehen. Daran denkt Bianca Schott jedoch nicht. "Auch wenn meine Töchter mit der Grundschule fertig sind, werde ich trotzdem weiterhin im Förderverein bleiben. Ich führe dieses Amt für die Kinder aus und mache es gerne", sagt Schott. Der Förderverein der Grundschule Folsterhöhe kann gerade in seiner Anfangsphase, in der er sich noch befindet, tatkräftige Unterstützung gebrauchen. Neue Mitglieder sind somit herzlich willkommen.