Die Lebendigkeit barocker Musik hörbar machen

Saarbrücken. Bach gleich zweisprachig gibt's Anfang Dezember in Saarbrücken: Als rare Kombination erklingt am Samstag, 3. Dezember, um 19.30 Uhr in der Saarbrücker Christuskirche auf dem Rotenbühl Johann Sebastian Bachs Magnificat D-Dur BWV 243 in der lateinischen und der deutschen Fassung (Kantate "Meine Seel erhebt den Herren" BWV 10) als Gegenüberstellung im Konzert

Saarbrücken. Bach gleich zweisprachig gibt's Anfang Dezember in Saarbrücken: Als rare Kombination erklingt am Samstag, 3. Dezember, um 19.30 Uhr in der Saarbrücker Christuskirche auf dem Rotenbühl Johann Sebastian Bachs Magnificat D-Dur BWV 243 in der lateinischen und der deutschen Fassung (Kantate "Meine Seel erhebt den Herren" BWV 10) als Gegenüberstellung im Konzert. Als instrumentale Ergänzung wird sich zu den Vokalwerken die Orchestersuite Nr. 3 D-Dur BWV 1068 mit dem berühmten Air gesellen. Weitere Aufführungen sind am Sonntag, 4. Dezember, 17 Uhr, in der Kirche St. Laurentius in Merzig-Schwemlingen und Freitag, 9. Dezember, 20 Uhr, bei den Domkonzerten Frankfurt am Main.Präsentiert wird der Barockabend von der Akademie für Alte Musik im Saarland, dem Neumeyer Consort, dem Neumeyer Kammerchor, dem Collegium Cantorum Merzig und von jungen Gesangssolisten. Die Gesamtleitung hat Felix Koch, Professor an der Musikhochschule in Mainz. Der Cellist, Dirigent und Musikpädagoge stammt aus dem Saarland und studierte in Mannheim, Karlsruhe und Frankfurt.

Koch ist künstlerischer Leiter der Kaisersaalkonzerte des Forums Alte Musik Frankfurt und unterrichtete als Dozent für historische Aufführungspraxis u. a. an den Musikhochschulen Mannheim und Saarbrücken und beim Orchester des Schleswig-Holstein-Musikfestivals. Als Dirigent gastierte er bei der Rheinischen Philharmonie Koblenz und dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim.

2007 rief Felix Koch mit Barbara Mauch-Heinke und Markus Stein das Neumeyer Consort ins Leben, das seither mit Konzerten im In- und Ausland und CD-Einspielungen auf sich aufmerksam macht. Erklärtes Ziel des darüber hinaus pädagogischen Zielen verpflichteten Ensembles war und ist es, "die Lebendigkeit und Vielseitigkeit barocker Musik in unterschiedlichen Besetzungsmöglichkeiten hörbar zu machen". Je nach Konzertprogramm tritt das Consort daher in einer kammermusikalischen Formation bis hin zum ausgewachsenen Orchester in Erscheinung.

Zum Bach-Programm spielt das mit internationalen Alte-Musik-Spezialisten aufwartende Consort nun in großer Barockorchesterbesetzung. Mit von der Partie werden der 2008 formierte Neumeyer Kammerchor und das 2002 von Markus Stein als projektbezogener Kammerchor gegründete Collegium Cantorum Merzig sein. Gesangssolisten beim zweisprachigen Magnificat sind Jasmin Maria Hörner, Christian Rohrbach, Christian Rathgeber, Joachim Streckfuß und Timon Führ. uhr

Johann Sebastian Bach: deutsches & lateinisches Magnificat. Samstag, 3. Dezember, 19.30 Uhr, Christuskirche Saarbrücken. Sonntag, 4. Dezember, 17 Uhr, St. Laurentius Merzig-Schwemlingen. Freitag, 9. Dezember, 20 Uhr, Frankfurter Kaiserdom. Karten an der Abendkasse

Felix Koch. Foto: Susanna Kock.

neumeyerconsort.de