Die Frage ist: Was kommt 2015?

Zur einer ersten Informationsveranstaltung lud die Chefetage im Rathaus St. Johann die Vereinsvertreter im Stadtbezirk Dudweiler ein. Die Zusammenkunft mit Amtsleiterin war von freundlichem Interesse und Konstruktivität geprägt.

 Gabi Klein Fotos: BuB
Gabi Klein Fotos: BuB

Termine für ernsthafte Sitzungen in Zeiten der Fußball-WM wollen mit Bedacht gewählt sein. Der Stadt Saarbrücken ist es gewissermaßen geglückt, an den sportlichen Begegnungen vorbeizudribbeln und am Freitagabend ins Dudweiler Bürgeramt einzuladen - zu einer wichtigen Besprechung. Außer einem Vertreter des örtlichen Verkehrsvereins (VVD) waren alle Eingeladenen im Stadtbezirk erschienen, als da sind: der Ortsinteressenverein (OIV) Jägersfreude mit Markus Schwarz und Axel Strempel, der OIV Herrensohr mit Karin Lackas und Wolfgang Stamm, die Arge Scheidter Vereine mit Waltraud Maino und Jutta Baum sowie der Gewerbe- und Ortsinteressenverein Pro Dorf Dudweiler mit Alban Sunde, Sandra Zitt und Ute Freudenberger. Die Zusammenkunft wurde geleitet von Gabi Klein, Amtsleiterin Zentrale Dienste und Ratsangelegenheiten im Rathaus St. Johann. Ihr zur Seite standen der langjährige Leiter des Fachbereichs Zentrale Dienste der Bezirksverwaltung Dudweiler (BVD), Reiner Schwarz, der die Gegebenheiten vor Ort mit am besten kennt, und Karin Altmeyer, Sachbearbeiterin im Rathaus Dudweiler.

Grund der Zusammenkunft: die Erörterung aller Fragen seitens der Vereine , die seit Jahren zusammen mit der Bezirksverwaltung örtliche Feste organisieren. Es geht um die künftige Zusammenarbeit und um die richtigen Ansprechpartner nach Auflösung der hauptamtlichen Verwaltung in 2014. In freundlicher, konstruktiver Atmosphäre ging die Sitzung vonstatten, wobei Gabi Klein zunächst versicherte, dass sich in diesem Jahr für die Vereine nichts ändern wird. Bei allen Fragen, die die unterschiedlichen Zuständigkeiten betreffen, sei Oliver Krippes der richtige Mann. Er werde hier als erste Anlaufstelle vermittelnd tätig sein. Dem noch zu wählenden ehrenamtlichen Bezirksbürgermeister stünden vor Ort insgesamt drei Mitarbeiter zur Seite: eben besagter Oliver Krippes, zudem Karin Altmeyer und Marion Thier. Gabi Klein erklärte, sie habe unmissverständlich den Auftrag von OB Charlotte Britz, ,,das Vereinsleben auf Dauer sicherzustellen, zu erhalten und Sie auch zu unterstützen".

Im Laufe der Sitzung im Bürgerhaus wurde auch bekannt gegeben, dass das Bürgeramt in der Dudo-Galerie verbleibt, demnach kein Umzug ins Rathaus geplant sei, wie ursprünglich vorgesehen. Was hinsichtlich des Sparzwangs der Landeshauptstadt im kommenden Jahr zu erwarten sei, das so Amtsleiterin Klein, könne man jetzt noch nicht abschätzen.

Einmal mehr wurde bei dem Treffen mit Vereinsvertretern klar, dass sich Feste nicht von alleine machen. Stromversorgung, Ausschankgenehmigung, Absperrmaßnahmen aus Sicherheitsgründen, das Herrichten von Festplätzen und anderes mehr will sorgsam vorbereitet sein. Welches Amt für welches Anliegen - da würden sich die Vereine von der Landeshauptstadt ein brauchbares Organigramm wünschen. Doch bis auf Weiteres, wie gesagt, wird sich an den bisherigen Gepflogenheiten im Stadtbezirk nichts ändern.