Diakonie freut sich über Schlafsäcke für Obdachlose

Trotz kalter Nächte übernachten in Saarbrücken regelmäßig 15 bis 20 Obdachlose im Freien. Sie werden von den Mitarbeitern der "Aufsuchenden Arbeit" des Diakonischen Werkes an der Saar betreut. Unter dem Motto "hingehen statt wegsehen" betreuen sie Menschen auf der Straße oder öffentlichen Plätzen.

Die saarländische Investitionskreditbank AG und die Firma ASMC hat jetzt 30 Schlafsäcke und Isomatten für die Obdachlosen gespendet. "Eine Versorgung mit qualitativ hochwertigen Schlafsäcken ist bei den niedrigen Temperaturen im Winter extrem wichtig", erklärt Mitarbeiter Thomas Braun. "Einige Schlafsäcke wurden von Wohnungslosen bereits dankbar angenommen. Sie sind eine konkrete Hilfe, wenn der Bedürftige kein Übernachtungsangebot annehmen möchte."

Wohnungslosigkeit ist die extremste Form von Armut, erklärt das Diakonische Werk. Die Mitarbeiter hätten festgestellt, dass immer öfter auch Migranten aus süd- und osteuropäischen EU-Mitgliedsländern betroffen sind, die in Deutschland keine oder nur schlecht bezahlte Arbeit und keine Wohnung finden.

Mehr von Saarbrücker Zeitung