Den Dreibannstein hat's umgehauen

Die Ausmaße eines Hinkelsteins, wie man solcherlei von Asterix und Obelix kennt, hat er natürlich nicht. Aber: Man vermisst ihn, wenn er dort nicht steht, wo er viele Jahre gestanden hat: der Dreibannstein.

Und so haben schon einige SZ-Leserinnen und -Leser angerufen und mitgeteilt, dass das kleine steinerne Monument verschwunden ist. Und weil es im Stadtwald, zwischen Universitätsgelände und Dudweiler- Süd beheimatet ist, haben wir angerufen bei der Stadt-Pressestelle. Dort erklärte uns Robert Mertes, dass der Dreibannstein einem vandalistischen Akt zum Opfer fiel. Man habe ihn vorübergehend eingelagert beim Forst am Wildpark. Sobald das Verlegen von Gasleitungen rund um den Stein erledigt sei, könne man ihn wieder aufstellen. Denn für ewig zerstört sei er nicht. Der heutige Stein steht nach Auskunft aus dem Saarbrücker Rathaus seit 1991 an seinem angestammten Platz. Sein Vorgänger wurde 1534 errichtet - auf der Banngrenze von St. Johann, Dudweiler und Scheidt. Womit auch schon sein Name erklärt wäre.

Im Übrigen weist Robert Mertes darauf hin, dass der sehr bekannte Stein, der gerne auch als Treffpunkt genutzt und vom Vermessungsamt wieder genauestens platziert wird, ein markanter Punkt ist auf dem Saarbrücker Stadtrundweg (42,5 km lang). Die Stadtteile, getrennt durch Industrie- und Verkehrsschneisen werden miteinander verknüpft.

"Spaziergänger, Radfahrer und Wanderer, sie alle erleben auf dem Weg die enge Verwandtschaft der Saarbrücker Stadtgebiete", schreibt der Saarwald-Verein. Der Rundweg ist das geschlossene grüne Band über St. Arnual bis Gersweiler und Von-der-Heydt bis Spicheren.

Mehr zu den schönsten Wanderwegen in unserer Region findet man im Internet.

saarwald-verein-sb.de