Brennender Schrott löst Großeinsatz aus

Auf einem Schrottplatz im Erbacher Industriegebiet Ost ist in der Nacht zum Dienstag ein Groß-Feuer ausgebrochen. Alle Homburger Feuerwehren mussten ausrücken.

Im hinteren Bereich des Schrottplatzes hatte ein riesiger Berg Metallschrott, durchmischt mit brennbarem Material, Feuer gefangen. Für die angerückte Feuerwehr besonders brisant: Im brennenden Schrotthaufen explodierten immer wieder Gasbehälter und Spraydosen. Außerdem brannte eine zirka 30 Quadratmeter große Grube mit Glasfaserkabelresten. Die Flammen schlugen meterhoch, eine riesige Rauchsäule stand über der Stadt. Mehrere große Bäume fingen hinter dem Gelände Feuer. Es wurde ein Schaumteppich gelegt. Über Radio wurde die Bevölkerung angewiesen, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Mit rund 40 Helfern aller Homburger Löschbezirke wurden die Flammen eingedämmt, auch die Werkfeuerwehr des Homburger Bosch-Werks war im Einsatz. Um den Schrott besser ablöschen zu können, wurde das Metall mit einem Schaufelbagger auseinandergezogen und abgelöscht. Die Grube mit dem brennenden Glasfasermüll konnte recht schnell mit Hilfe eines Schaumteppichs gelöscht werden.

Die Arbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Die Kriminalpolizei untersuchte die Brandursache und geht davon aus, dass sich das Feuer selbst entzündet hat.