Brand-Szenario auf Firmengelände geprobt

Um die Zusammenarbeit zu verbessern, haben der St. Wendeler Löschbezirk Kernstadt und das Rote Kreuz eine gemeinsame Übung auf dem Gelände der Firma Hörmann-Automotive organisiert.

Zu einer gemeinsamen Übung rückten der Löschbezirk St. Wendel-Kernstadt und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zur Firma Hörmann-Automotive aus. Zum Hintergrund: Die Zusammenarbeit sollte optimiert werden. Das Unternehmen in der Essener Straße beschäftigt rund 250 Mitarbeiter. Bei dem angenommenen Szenario wurde ein Brand in einem Teil des Presswerkes mit angrenzender Schweißerei und Werkzeugbau sowie 14 verletzten Mitarbeitern simuliert.

Durch die Feuerwehr wurde die Rettung der vermissten Mitarbeiter und die Brandbekämpfung durchgeführt. Dies stellte in den weitläufigen Fertigungshallen, welche teilweise durch Disconebel verraucht wurden, eine größere Herausforderung dar. Weiterhin waren zwei Personen unter herabgestürzten Anlageteilen eingeklemmt. Diese mussten mit technischem Gerät aus ihrer Zwangslage befreit werden.

Nach der Rettung wurden die Verletzten auf dem Ablageplatz versorgt. Das DRK baute einen Behandlungsplatz auf.

Der Brandschutzbeauftragte des Unternehmens, Jochen Becker sowie Feuerwehr und Rettungsdienst zogen eine positive Bilanz. Die Erfahrungen sollen in die Alarm- und Rettungspläne einfließen.