Bauarbeiten liegen in der Zeit

Das neue Familienhilfezentrum in der früheren Pestalozzi-Schule in Bexbach dürfte zum geplanten Zeitpunkt fertig werden, Architekt Walter Weiland kündigt als Termin den September an. Die Gesamtmaßnahme kostet rund 2,3 Millionen Euro.

Die Umbauarbeiten in und an der ehemaligen Pestalozzi-Schule Bexbach zu einem Familienhilfezentrum und zwei Kindergruppen laufen derzeit auf Hochtouren. Sowohl der vorgesehene Zeitplan als auch die veranschlagten Baukosten liegen im kalkulierten Soll.

Davon überzeugten sich Bürgermeister Thomas Leis und der für die Baumaßnahme zuständige Bexbacher Architekt Walter Weiland bei einem Ortstermin im Beisein der Verwaltungsmitarbeiter Thomas Schneider, Georg Zintel und Alfred Schneider. "Wir wollen uns über die Fortschritte informieren", betonte Verwaltungschef Leis bei dem Rundgang durch den neu entstandenen Anbau sowie das Gebäude der früheren Grundschule.

Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme, die im September 2013 begonnen hat, bezifferte er auf 2,3 Millionen Euro . Der Saarpfalz-Kreis baut mit dem Familienhilfezentrum sein Angebot der Familienhilfe weiter aus und errichtet nach Homburg und Blieskastel jetzt auch in Bexbach einen neuen Standort für ein weiteres Familienhilfezentrum.

Mit der Einrichtung zweier Kindergruppen mit insgesamt 22 Krippenplätzen, also für jeweils elf Kinder im Alter von null bis drei Jahren im Erdgeschoss unter der Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt soll die Situation des seit dem 1. August 2013 geltenden Rechtsanspruchs für die Betreuung von Kindern entlastet werden.

Mit der früheren Pestalozzi-Schule direkt neben dem Kindergarten St. Dominikus haben Kreis und Stadt einen idealen Platz gefunden. Mit der Fertigstellung sei Ende September zu rechnen, kündigte Architekt Weiland an, der über den Fortgang der Bauarbeiten berichtete. Das in den ersten und zweiten Etagen untergebrachte Familienhilfezentrum wird vom Kreisjugendamt des Saarpfalz-Kreises unterhalten. Aufgaben sind die Betreuung von allein erziehenden Müttern und Vätern, sozial auffälligen Jugendlichen und Kindern sowie auch noch die Beratung bei sonstigen problematischen familiären Situationen.

Die Stadt Bexbach wird zwei Räume des umgebauten Gebäudes für die Jugendhilfe in Anspruch nehmen. Wie Architekt Walter Weiland betonte, wird das Gebäude barrierefrei umgebaut. Der neue Anbau im hinteren Bereich verfügt über einen separaten Aufzug mit einem bis zum zweiten Obergeschoss führenden Fahrstuhl, der für eine barrierefreie Anbindung an die beiden Etagen sorgt.

Der Anbau mit dem Nottreppenhaus dient als zweiter Rettungsweg und zugleich als Zugang für Mütter mit Kinderwagen zu den Krippenplätzen. Mit der Fertigstellung des Gebäudes an sich rechnet Architekt Walter Weiland bis Ende September. Noch nicht genau geklärt sei jedoch noch die Neugestaltung der Außenanlage, denn "da gibt es noch Gesprächsbedarf". Geplant sei, den alten Baumbestand zu erhalten.