"Austausch unter Ungleichen"

Saarbrücken. Eine "Lange Lesenacht" zum Jahr der Mathematik beschäftigt sich mit dem Motto des diesjährigen Wissenschaftsjahres, "Mathematik ist überall", aus Sicht der Dichtkunst. Der Rathausfestsaal wird am Mittwoch, 29. Oktober, 18 Uhr, zum literarischen Foyer

Saarbrücken. Eine "Lange Lesenacht" zum Jahr der Mathematik beschäftigt sich mit dem Motto des diesjährigen Wissenschaftsjahres, "Mathematik ist überall", aus Sicht der Dichtkunst. Der Rathausfestsaal wird am Mittwoch, 29. Oktober, 18 Uhr, zum literarischen Foyer. Beim "Austausch unter Ungleichen" soll sich zeigen, ob diese beiden scheinbar gegensätzlichen Welten nicht doch auf "einen Nenner" zu bringen sind. Mathematikprofessor Rainer Roos und Staatsschauspieler Michael Hiller beginnen das Programm mit einem Streifzug durch die Welt der Literatur, der den Dialog zwischen Mathematik und Poesie in den Mittelpunkt stellt. Das Publikum lernt dabei bekannte Schriftsteller wie Christoph Lichtenberg, Jonathan Swift, Robert Musil oder Daniel Kehlmann aus einer neuen Perspektive kennen.Die Saarbrücker Literaturinitiative rezitative (Armin Schmitt und Jörg W. Gronius mit Klaus Backes, Markus Brändle, Maria Horras, Michèle Kratzert, Claudia Limperg, Barbara Schmitt-Liebig und Markus Waldura) begibt sich im zweiten Teil des Abends mit ihrem Programm "1 + 1 = 2. Von der Logik der Schöpfung. Trilogie" auf eine poetische Reise durch die Welt der Zahlen. Der Textreigen reicht dabei von der Schöpfungsgeschichte Genesis über Wittgensteins "Tractatus logico-philosophicus" bis hin zum Lied, das Hildegard Knef berühmt machte: "Eins und eins, das macht zwei". Das Programm wurde eigens für diesen Abend gestaltet. Die Lange Lesenacht ist Teil der Saarbrücker Aktionstage "Lesen und Lösen - Sprach- und Rechenkunst im Dialog" zum Jahr der Mathematik am 28. und 29. Oktober. Weitere Vorleser sind zum Mitmachen eingeladen. red Info: Kontaktstelle Wissenschaft, Christel Drawer, Tel. (06 81) 905 49 04, E-Mail: christel.drawer@saarbruecken.de.