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Ausstellung zeigt einen Meister der klaren Formsprache

Saarbrücken. Das Saarlandmuseum zeigt vom 16. Mai bis zum 16. August unter dem Titel "Separee public" Arbeiten des Bildhauers Hubert Kiecol aus den letzten dreißig Jahren: von seinen berühmten Betonhäusern im Miniaturformat zu Beginn der 1980er Jahre, über Skulpturen aus Stahl und Glas bis hin zu Arbeiten auf Papier

Saarbrücken. Das Saarlandmuseum zeigt vom 16. Mai bis zum 16. August unter dem Titel "Separee public" Arbeiten des Bildhauers Hubert Kiecol aus den letzten dreißig Jahren: von seinen berühmten Betonhäusern im Miniaturformat zu Beginn der 1980er Jahre, über Skulpturen aus Stahl und Glas bis hin zu Arbeiten auf Papier.


Klarheit und eine reduzierte Formensprache zeichnen das Werk von Hubert Kiecol aus. In seinem Schaffen bezieht sich der Künstler auf Motive und Materialien aus dem Bereich der Architektur, die er aus ihrem rein funktionalen, gewohnten Kontext herauslöst. Beton, Holz, Stahl und Glas verleihen den formal streng gestalteten Arbeiten eine Wirkung schlichter Größe und auf den ersten Blick eine scheinbare Nüchternheit und Eindeutigkeit.

Hubert Kiecol ist 1950 in Bremen geboren und lehrt an der Düsseldorfer Kunstakademie. Im Jahr 2000 gewann er den Wolfgang-Hahn-Preis der Gesellschaft für Moderne Kunst am Kölner Museum Ludwiger. red