Auf der Suche nach dem Siegergefühl

Bisher lief es noch nicht sonderlich rund für die Tischtennis-Damen des ATSV Saarbrücken. Erst einen Sieg konnten die Mädels in der laufenden Saison der 2. Bundesliga einfahren. Am Sonntag soll der zweite folgen.

Nach bisher drei unglücklichen Niederlagen und einem Sieg in dieser Saison wollen die Damen von Tischtennis-Zweitligist ATSV Saarbrücken an diesem Sonntag (13 Uhr) in der Saarbrücker Moltkehalle gegen den TTVg WRW Kleve den zweiten Erfolg der laufenden Spielzeit einfahren. "Es wir noch mal eins der schwereren Spiele, aber wir gehen auf jeden Fall in die Partie, um zu gewinnen", kündigt ATSV-Spielerin Theresa Adams an, die die Chancen für einen Sieg bei etwa 50 Prozent sieht.

Die Saarbrückerinnen, die momentan nur auf dem achten und damit vorletzten Tabellenplatz liegen, wollen ihren Gegner im fünften Saisonspiel vor allem durch ihren Mannschaftsgeist knacken. Manca Fajmut, die neue Nummer eins des ATSV, hat bisher erst zwei Einzel gewonnen, kommt in den vergangenen Spielen aber immer besser in Fahrt. "Sie hat vorher noch nie außerhalb von Slowenien gespielt, es war eine große Umstellung für sie. Aber ich denke, dass sie sich so langsam bei uns zurechtfindet", erklärt Theresa Adams.

Im Duell gegen den Tabellen-Fünften aus Kleve müssen die Saarbrückerinnen vor allem auf deren Nummer eins, Aya Umemura, aufpassen, die in dieser Saison noch keines ihrer Einzel verloren hat. Neben der zweimaligen japanischen Einzelmeisterin und ehemaligen Nummer elf der Weltrangliste werden die Gäste vom Niederrhein vermutlich auch auf Yuko Imamura bauen, die dieses Jahr das Bundesranglistenturnier gewann und in der laufenden Spielzeit erst zwei Einzel hergeben musste.

Der ATSV, bei dem in jedem Spiel eine andere Akteurin aussetzt, wird gegen den TTVg derweil auf Ann-Kathrin Herges verzichten und neben Fajmut und Adams Tessy Gonderinger und Ann-Sophie Daub an die Platte schicken.

In der vergangenen Spielzeit mussten sich die Saarbrückerinnen zweimal gegen Kleve geschlagen geben - das soll dieses Mal anders werden. "Es wird eine schwere Partie, aber es ist mit Sicherheit auch etwas drin für uns", sagt Theresa Adams: "Wir sind mit unseren Leistungen in dieser Saison zufrieden - wir hätten manche von den knappen Niederlagen durchaus gewinnen können. Deswegen denke ich, dass ein Sieg möglich ist."