Architekten und SaarLB begrüßen Frankreich-Strategie

Die Frankreich-Strategie der Landesregierung findet bei Kammern und Institutionen im Saarland offenbar großen Anklang. Nachdem die Industrie- und Handelskammer (IHK) bereits von einem Attraktivitätsschub für das Saarland sprach und eigene, zusätzliche Initiativen zur Unterstützung ankündigte, haben nun auch die Architektenkammer des Saarlandes und die SaarLB für die Strategie Partei ergriffen.

Rainer Christ, Geschäftsführer der Architektenkammer, erwartet im Zuge einer flächendeckenden Vermittlung der französischen Sprache im Saarland "deutliche Auftragszuwächse" für seine Branche, wie er unserer Zeitung sagte. Freiberufler als auch fest angestellte Architekten aus dem Saarland könnten sich dank einer zweisprachigen Qualifikation "ähnlich den Architekten aus Luxemburg einen Marktzugang über die Grenze hinaus in Luxemburg, Frankreich und Belgien erschließen".

SaarLB-Chef Thomas Christian Buchbinder sagte der SZ: "Als deutsch-französische Regionalbank lebt die SaarLB ein grenzüberschreitendes Geschäftsmodell. Dessen Erfolg zeigt, wie eng die beiden Länder bereits jetzt verbunden sind. Deshalb begrüßen wir die Frankreichstrategie für das Saarland."

Der Saar-CDU-Generalsekretär Roland Theis wies derweil die Kritik der FDP an einer Fokussierung auf Französisch zurück: "Es ist sachlich falsch und politisch unklug, das Erlernen des Französischen gegen das Englische auszuspielen. Wir brauchen schlichtweg beides."