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Applaus für Pfarrer Schäfer

EKiR-Präses Rekowski mit Obere-Nahe-Superintendent Edgar Schäfer (rechts). Foto: M. Unger
EKiR-Präses Rekowski mit Obere-Nahe-Superintendent Edgar Schäfer (rechts). Foto: M. Unger FOTO: M. Unger
Bad Neuenahr/Birkenfeld. Der Superintendent des Kirchenkreises Obere Nahe scheidet im Herbst aus dem Kirchenkreisleitungs- und Pfarramt aus. Bei der Landessynode in Bad Neuenahr ist er jetzt mit viel Beifall verabschiedet worden. EKiR-Präses Manf Rekowski dankte Schäfer für seine Arbeit. red

Am Ende der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) in Bad Neuenahr stand eine Verabschiedung. Präses Manfred Rekowski dankte dem im Herbst 2014 aus dem Kirchenkreisleitungs- und aktiven Pfarramt scheidenden Superintendenten des Kirchenkreises Obere Nahe, Edgar Schäfer, für seine langjährige Arbeit als Vorsitzender des landeskirchlichen Nominierungsausschusses. Schäfer war seit 1997 Mitglied in diesem Ausschuss und seit 2007 dessen Vorsitzender.

Die Synode erhob sich zu lang anhaltendem Beifall. Der Präses überreichte dem scheidenden Ausschussvorsitzenden ein Weinpräsent. Außerdem war Schäfer für fünf Jahre dienstältester rheinischer Superintendent. Zu seinen Aufgaben gehörte es, während der Synode die Aussprache zum Bericht des Präses über die für die Kirche bedeutsamen Ereignisse zu leiten und das Schlusswort zu sprechen. Darin hat Schäfer seiner Ansicht nach das Geschehen während der Landessynode kommentiert und interpretiert und als Besonderheit regelmäßig mit literarischen Akzenten versehen.

Für die Art, wie er sich als dienstältester Superintendent eingebracht hat, erhielt Schäfer zum Schluss noch ein zweites Mal stehenden Applaus der Landessynodalen. In seinem Schlusswort resümierte Schäfer, die Synode sei nicht nur im Hinblick auf die rund 4,5 Kilo Papier der zugesandten Synodalunterlagen "gewichtig" gewesen. Es sei auch um schwerwiegende Themen wie Aufgabenkritik und Haushaltskonsolidierung gegangen. Beide beträfen den Umgang der Kirche mit ihren Finanzen und zielten auf eine Haushaltkürzung. Das Ausmaß der bereits beschlossenen Einsparungen und der zukünftigen Einsparbeschlüsse mache deutlich, vor welch' gewaltigem Umbruch sich die rheinische Kirche befinde. "Solche bevorstehenden Veränderungen setzen Ängste und Verunsicherungen frei", unterstrich der Superintendent. In dieser Umbruchsituation sei nach einem gangbaren Weg gesucht worden zwischen einer sich ändernden Gestalt und dem verpflichtend bleibenden Auftrag der Kirche. "Wie immer es aussehen kann, wenn wir als Kirche kleiner werden", sagte Schäfer, "wir müssen als Synode wachsam sein, damit wir als Kirche handlungsfähig bleiben und niemals nachlassen, auch unter veränderten Bedingungen den Herrn der Kirche lebendig zu bezeugen in Wort und Tat."

Der Kirchenkreis Obere Nahe ist einer von 38 Kirchenkreisen in der Rheinischen Landeskirche und stellte vier Abgeordnete für die Landessynode.