Ansteckungsgefahr von allen Ecken

Dieser Winter ist recht wankelmütig. Er kann sich weder bei der Temperatur noch beim Feuchtigkeitsgehalt der Luft für eine Richtung entscheiden. Da stößt selbst das beste Immunsystem an seine Grenzen.

So kommt es auch, dass die Ansteckungsgefahr für diverse Krankheiten derzeit besonders hoch ist. Viren bringen hartnäckige, körperliche Beschwerden. Die Belegschaften von Betrieben - so auch in unserer Redaktion - sind ausgedünnt. Jetzt hat es sogar in übeler Weise die Grundschule Bliesen erwischt. Am Freitag fiel der Unterricht aus (siehe nebenstehenden Bericht). Gegen diese schwerwiegende Erkrankung muss massiv vorgegangen werden, um größeren Schaden abzuwenden. Da ist es beruhigend zu spüren, dass die Behörden besonnen reagieren, wenn es ernst wird.

Wohl dem, der "nur" die Fregg oder die Flemm erwischt hat, oft kommt ja beides zusammen und bedingt und verstärkt sich sogar. Wobei hier die Frage auftaucht, ob das Huhn oder das Ei zuerst da war. Dies sei erlaubt, wenn selbst der Papst die Dinge des Lebens mit tierischen Vergleichen umschreibt. Was also war zuerst da? Hat man Fregg, weil man die Flemm hat, oder die Flemm, weil man die Fregg hat? Beides, das wissen wir, ist ansteckend. Und gegen beides gibt es gute Gegenmittel. Die vielen wirksamen Hausmittel und Medikamente aufzuzählen, die gegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit helfen, würde diesen Rahmen sprengen. Aber gegen miese Stimmung helfen in den kommenden Wochen die Narren hinweg. Denn ansteckend ist Heiterkeit in höchstem Maße.