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Alte Postkarte aus dem Stadtteil Von der Heydt gibt Rätsel auf

Diese Postkarte hatte die Einkaufsgenossenschaft der Grube Von der Heydt herausgegeben. Foto: Verein für Industriekultur und Geschichte
Diese Postkarte hatte die Einkaufsgenossenschaft der Grube Von der Heydt herausgegeben. Foto: Verein für Industriekultur und Geschichte FOTO: Verein für Industriekultur und Geschichte
Von der Heydt. Der kleine Ort Von der Heydt zwischen Riegelsberg und Saarbrücken besaß wegen seiner abgelegenen Lage mitten im dichten Wald schon immer etwas Geheimnisvolles. Entstanden sei die Siedlung durch die Errichtung der gleichnamigen Grube ab Mitte des 19. red

Jahrhunderts, berichtet Karl Heinz Janson vom Verein für Industriekultur und Geschichte Heusweiler-Dilsburg. Janson weiter: "In etwas Abstand zu den Schächten erbaute die preußische Grubenverwaltung Wohngebäude für die höheren Werksbeamten, während die einfachen Bergleute im oberen Köllertal, zum Beispiel in der Kolonie Buchschachen, wohnten."

Anfang 1920 zogen französische Familien in den Ort, denn die Grube wurde nun als Folge des Versailler Vertrages von französischen Ingenieuren statt von höheren preußischen Beamten verwaltet. Aus dieser Zeit stammt eine 1920 an "Mademoiselle Suzanne Mouttè" in Denau-Bellevue Nord abgeschickte Ansichtskarte, die einen bisher nicht bekannten Teil von Von der Heydt zeigt. Die jetzt in den Besitz des Vereins für Industriekultur und Geschichte gelangte Karte hatte die Einkaufsgenossenschaft der Grube Von der Heydt, dem späteren Konsum, herausgegeben, teilt Janson mit.

Der Verein wendet sich nun an die Leser der Saarbrücker Zeitung, ob diese Angaben machen können, welche Gebäude die Karte zeigt und welchen Teil des Ortes Von der Heydt.

Wer weiterhelfen kann, wendet sich bitte an Karl Heinz Janson, Verein für Industriekultur und Geschichte Heusweiler-Dilsburg, Telefon (0 68 06) 59 75.