Alles zu Ehren des großen Galileo Galilei

Vor 450 Jahren hat Galileo Galilei das Licht der Welt erblickt. Grund genug für die Galileo-Schule in Bexbach, ihre Schülerinnen und Schüler für das Leben und das Wirken des berühmten Wissenschaftlers zu sensibilisieren.

Ihren Namen betrachtet die Galileo-Schule Bexbach, Gemeinschaftsschule des Saarpfalz-Kreises, als Programm und Wegweiser. Anlässlich des 450. Geburtstages ihres Namensgebers Galileo Galilei veranstaltete die Bexbacher Schule eine Projektwoche des italienischen Mathematikers, Naturwissenschaftlers, Erfinders und Lehrers. "Es ist wichtig, dass sich Schüler und Lehrer mit ihrer Schule und ihrem Namen identifizieren", betonte Schulleiterin Gaby Schwartz.

Den einzelnen Jahrgangsstufen sei es freigestellt gewesen, den Namensgeber der Schule in verschiedenen Projekten und Themen zu bearbeiten, erklärte Jens Reinhardt, Klassenlehrer der 10b. Ob in Physik, Sport, Kunst oder Deutsch - alle Projekte hatten in irgendeiner Form etwas mit Galileo Galileo zu tun. So beschäftigte sich eine Klasse im Sportunterricht mit dem freien Fall. In anderen Klassen wurden Teleskope gebaut oder Planeten in verschiedenen Größen gebastelt, um das Weltraumsystem darzustellen. Im Kunstunterricht konnten die Schülerinnen und Schüler Plakate zum Thema Galileo anfertigen. In der Küche der Galileo-Schule ging es um bestimmte Gerichte, die nach Rezepten aus der Zeit Galileos (1564 bis 1642) gekocht und zubereitet wurden. Selbstverständlich durfte auch ein kleines Theaterstück mit der passenden Musik, sowie ein interessantes Quiz rund um das Leben und Wirken von Galileo Galileo nicht fehlen. Damit alle Aktivitäten der Projektwoche nicht verloren gehen, wurden sie dokumentiert. Unter anderem war ein Redaktionsteam unterwegs, um alles in Wort und Bild festzuhalten und in den kommenden Wochen eine kleine Zeitschrift herauszugeben. Die Zehntklässler Robin Deubel und Arthur Seibert gehörten zum so genannten Doku-Team, welches alle Aktionen in den einzelnen Klassen, in der Sporthalle sowie an der Universität Saarbrücken gefilmt hat.

"Damit haben wir eine schöne Erinnerung an das Projekt zu Ehren unseres Namensgebers", betonten die beiden "Filmemacher" Robin und Arthur, denen ihr Job einen Riesenspaß gemacht hat. Die schwierigste Arbeit komme jedoch noch, so Robin: "Wir müssen den Film noch schneiden und vertonen.". Mit zu den Höhepunkten der Projektwoche zählten für alle Schüler der Klassen fünf bis elf der Besuch der Sternwarte in Zweibrücken sowie an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken.

Im großen Hörsaal Physik hatte der emeritierte Physik-Professor Thomas Wichert eigens für die Bexbacher Schüler eine Vorlesung über Galileo Galilei erarbeitet und ihnen anschauliche, auf Galileo bezogene Experimente vorgeführt. Darüber hinaus gab es für eine Schülergruppe der Jahrgangsstufe 6 noch einen Workshop mit dem polnischen Künstler, Bildhauer und Holzschnitzer Eugeniusz Zegadlo, bei dem man sich künstlerisch mit Galilei befasste.