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Ärzte, Kassen und Politik ringen um gerechteres Gesundheitssystem

Saarbrücken. Bei einer Veranstaltung der FDP-Bundestagsfraktion in der Saarbrücker Congresshalle haben jetzt Vertreter der Ärzte, Apotheken und der Kassen sowie der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Daniel Bahr, über Wege zu einem transparenteren und leistungsgerechteren Gesundheitswesen diskutiert

Saarbrücken. Bei einer Veranstaltung der FDP-Bundestagsfraktion in der Saarbrücker Congresshalle haben jetzt Vertreter der Ärzte, Apotheken und der Kassen sowie der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Daniel Bahr, über Wege zu einem transparenteren und leistungsgerechteren Gesundheitswesen diskutiert. Das Vorstandsmitglied der saarländischen Ärztekammer, Eckhard Rolshoven, monierte die fehlende Planungssicherheit für die niedergelassenen Ärzte. Die Geldverteilung sei nicht transparent. Selbst Mediziner würden kaum noch einen Durchblick haben. Auch der Vorstandsvorsitzende der AOK Saar, Bruno Krüger, sprach von einer mangelnden Planungssicherheit. "Wir arbeiten extrem auf Kante genäht", so Krüger. Der Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund Saarland, Martin Erbe, betonte, dass in den Krankenhäusern die angestellten und beamteten Ärzte darunter litten, dass der einzelne Patient immer öfter zu kurz komme. Vor der Diskussion kritisierte Bahr das "zentralisierte, verstaatliche" Gesundheitssystem in Deutschland: "Wir brauchen mehr Freiheit für die Gestaltung des Gesundheitswesens." bera