Ärger über Altglas verflog schnell

Weil er wegen überfüllter Glascontainer verärgert war, wandte sich Siegfried Achterberg an die Landeshauptstadt. Seine E-Mail ging zunächst unter – doch dann handelten die Stadt und die verantwortliche Firma schnell.

Als Siegfried Achterberg Ende vergangener Woche aus dem Fenster schaute, staunte er: Vor und auf den Glascontainern in der Schumannstraße stapelten sich Flaschen, die eigentlich in den Containern Platz finden sollten. Der SZ-Leser-Reporter wandte sich an die Stadtverwaltung. Doch die Mail vom Sonntag kam ungelesen zurück, wiederum ein Ärgernis für Achterberg. Wie genau das passiert sei, könne er nicht nachvollziehen, sagt Stadt-Pressesprecher Thomas Blug, der sich inzwischen bei Achterberg entschuldigt hat. "Wir sind nicht für die Entsorgung der Container verantwortlich", so Blug, sondern lediglich für die Sauberkeit um die Container herum. Trotzdem setzte sich der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) mit der Firma Paulus in Friedrichsthal in Verbindung, die stadtweit die Altglascontainer alle zwei Wochen leert. Bereits am Montagnachmittag waren die Glascontainer geleert, was der Leser-Reporter ausdrücklich lobt. Eine Mitarbeiterin der Firma Paulus sagte auf SZ-Anfrage, die Behälter in der Schumannstraße hätten in der vergangenen Woche nicht geleert werden können, weil eine Baustelle die Fahrbahn stark verengt habe. Und sie weist auf weitere Container hin, die nur 200 Meter entfernt stünden und ebenso genutzt werden könnten.

Den Tipp für diesen Artikel bekamen wir von dem SZ-Leser-Reporter Siegfried Achterberg aus Saarbrücken. Wenn Sie auch Interessantes zu erzählen haben, wenden Sie sich entweder per SMS/Fax an Tel. (06 81) 5 95 98 00 oder per Mail an: leser-reporter@sol.de.