8000 Menschen im Regionalverband sind dement

Das im Oktober 2013 gegründete Netzwerk Demenz des Regionalverbandes Saarbrücken hat mit der „Deutschen Parkinson Vereinigung e.V.“ ein weiteres Mitglied als Kooperationspartner gewonnen.

Zum Netzwerk Demenz des Regionalverbandes gehören Pflegedienste, Krankenhäuser, Wohlfahrtsverbände, Kranken- und Pflegekassen, Kommunen, Ärzte, Pflegestützpunkte sowie weitere mit dem Thema Demenz beschäftigte Institutionen. Und jetzt ist - als 54. Mitglied - auch der saarländische Verband der "Deutschen Parkinson Vereinigung" hinzugestoßen.

1817 beschrieb der britische Arzt James Parkinson zum ersten Mal die Symptome der nach ihm benannten Schüttellähmung. Inzwischen ist klar: Die Parkinson-Krankheit gehört zu den häufigsten fortschreitenden Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Das teilt der Regionalverband mit.

Übergeordnetes Ziel des Netzwerkes Demenz ist es, für eine bestmögliche Begleitung von Menschen mit Demenz und von deren Angehörigen zu sorgen. Es soll darauf hingewirkt werden, die vorhandenen Hilfen für Menschen mit Demenz zu vernetzen und zu optimieren sowie neue Impulse zu setzen.

Nach den Worten von Regionalverbandsdirektor Peter Gillo stellt sich der Regionalverband mit dem Netzwerk einer großen gesamtgesellschaftlichen Herausforderung: "Rund 8000 Menschen sind nach Expertenschätzungen im Regionalverband an Demenz erkrankt, von denen rund 80 Prozent zuhause durch Angehörige versorgt werden. Unser Netzwerk Demenz setzt hier auf koordiniertes Handeln und einen offenen Dialog." Der Regionalverband hat eine Broschüre mit dem Titel "Das Netzwerk Demenz im Regionalverband Saarbrücken : Kooperationspartner und ihre Angebote" herausgegeben, die im Internet zum Download bereitsteht.

Das Netzwerk Demenz versteht sich als offene Gemeinschaft. Weitere Partner sind herzlich willkommen.

Kontakt: martina.stapelfeldt-fogel@rvsbr.de oder (06 81) 506 5325.

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