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| 20:20 Uhr

72 Stunden, die Saarbrücken besser machten

Am Sonntag um Punkt 17.07 Uhr war endlich Zeit zum Verschnaufen. Dann nämlich endete die 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

Saarbrücken. Am Sonntag um Punkt 17.07 Uhr war endlich Zeit zum Verschnaufen. Dann nämlich endete die 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Auch Heiner Buchen vom Koordinierungskreis Saarbrücken war erschöpft - "wohltuend erschöpft", wie er selbst sagte.Denn mit den Ergebnissen der 14 Projekte in seinem Zuständigkeitsbereich war Buchen sehr zufrieden: "Die Jugendlichen haben alle gesteckten Ziele erreicht." Vor allem die Art und Weise flößte ihm dabei Respekt ein: "Es war beeindruckend, wie die Teilnehmer mit fremden Menschen und Themen umgegangen sind."

Zwei Projekte begeisterten Buchen besonders: An der KZ-Gedenkstätte Neue Bremm errichteten Jugendliche der Katholischen Jugend Christkönig ein Mahnmal für Menschenrechte. Gemeinsam mit Frauen der türkisch-islamischen Gemeinde Saarbrücken (DITIB) legten sie an fünf Orten des ehemaligen Gestapo-Lagers Betonplatten an. Dort hatten die Nationalsozialisten die Menschenrechte in besonderer Weise verletzt. Ein Stück Holz verdeckt symbolisch die Inschrift des entsprechenden Menschenrechtes, das an der jeweiligen Stelle missachtet wurde.

Zudem lobte Buchen ein Projekt zum Thema Flucht im Keller des Kulturbahnhofs: Die Firmlinge der Pfarreien St. Albert und St. Marien bauten einen Transitraum der Landesaufnahmestelle Lebach eins zu eins nach. Mit Hilfe der polnischen Künstlerin Annette Orlinski brachten sie Ton- und Bildinstallationen an, die das Thema Flucht und Vertreibung optisch und akustisch untermalen. Der Transitraum kann während der interkulturellen Woche Ende September besichtigt werden. Annette Orlinski wird das Projekt bis dahin weiter ausarbeiten. gda